DERMOBILIST eMobility
Verbrenner-Fahrer zahlen 20 Prozent drauf, Wasserstoff im Auto ist tot, und dein E-Auto könnte Geld verdienen, während es parkt. Klingt steil? Genau darum prüfen wir es.
DERMOBILIST ist der wöchentliche Podcast für alle, die bei der E-Mobilität mitreden wollen, ohne Prediger-Sound und ohne Stammtisch-Mythen. Volker Fröse holt jede Woche Menschen ans Mikrofon, die es wissen müssen: Flottenmanager, Ingenieurinnen, Ladeinfrastruktur-Profis, Umsteiger und Skeptiker. Sachlich in der Sache, locker im Ton.
Neu hier? Starte mit «Machen wir die E-Mobilität kaputt?», «Golf schlägt Model S?» oder «Warum Wasserstoff im Auto einfach keinen Sinn macht».
Jeden Donnerstag neu. Mythen, News, Perspektiven.
DERMOBILIST eMobility
So vermeidest Du teure Roaming-Aufschläge beim E-Auto Laden (#021)
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Eine Kilowattstunde für 1.15 Franken, beim Betreiber direkt nur 50 Rappen. Volker steht an einer Ladesäule, traut seinen Augen nicht und sagt: Ilaria, wir müssen reden. Diese Folge zerlegt, warum dasselbe Laden so unterschiedlich viel kostet, wer alles mitverdient und wie Du teure Aufschläge vermeidest.
Ilaria Besozzi, CEO von Swisscharge, erklärt ohne Fachjargon, wer beim Ladepreis die Hand aufhält: CPO, EMP, Roaming-Hub, Kreditkarte. Du erfährst, wie Du Roaming-Aufschläge umgehst, warum Abo-Modelle Preissicherheit bringen und wohin der Markt steuert. Spoiler: Richtung Tesla-Gefühl, einstecken und fertig.
Key Takeaways:
- Wer alles am Ladepreis mitverdient und warum derselbe Strom 50 Rappen oder 1.15 Franken kostet
- Wie Du als Fahrerin oder Fahrer teure Roaming-Aufschläge ganz konkret vermeidest
- Warum Technologie das Roaming-Problem schneller löst als jede Regulierung
- Was Plug and Charge, Auto Charge und die No-Touch-Zukunft wirklich bedeuten
- Warum öffentliches AC-Laden sich kaum rechnet und wo Laternenladen Sinn ergibt
Kapitel: 00:00 Eine Ladesäule, zwei Preise: der Aufreger 01:23 Roaming, CPO und EMP einfach erklärt 04:51 Je mehr Akteure, desto höher der Preis 07:47 So vermeidest Du teure Aufschläge 11:08 Abo-Modelle und die Telekom-Parallele 14:32 Technologie statt Regulierung 21:03 Spark Alliance und die SIM-Karten-Vision 21:41 Plug and Charge: das Ende der Ladekarte 30:17 Konsolidierung, AC gegen DC, Laternenladen 42:04 Recht auf Laden für Mietende 49:49 Ausblick: Wo laden wir in 20 Jahren?
Erwähnt in der Folge: Swisscharge: https://swisscharge.ch Swiss eMobility: https://www.swiss-emobility.ch Spark Alliance: https://sparkalliance.com
Zur Gästin: Ilaria Besozzi ist CEO von Swisscharge, einem der grössten Ladenetz- und E-Mobility-Service-Anbieter der Schweiz, und engagiert sich bei Swiss eMobility für mehr Preistransparenz. LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ilariabesozzi/
Gefällt Dir die Folge? Abonniere DERMOBILIST auf Spotify, Apple Podcasts oder YouTube und lass ein paar Sterne da. Das hilft mehr, als Du denkst.
Fragen, Themen, Kritik? Schreib mir: info@dermobilist.show oder diskutiere im Forum auf https://dermobilist.show
#DERMOBILIST #Elektromobilität #Roaming #Ladeinfrastruktur #EMobility #Swisscharge #Ladepreise #Elektroauto #Ladesäule #CPO #EMP
Support the show: dermobilist.show
Herzlich willkommen bei der Mobilist, dem Podcast für E-Mobility und Themen rund um die Mobilität von morgen. Mein Name ist Volker und ich begleite dich durch diese Folge. Lass uns loslegen. Ich bin kürzlich an ein Fest eingeladen gewesen. Wo kann ich denn mein Auto parken and a ladestation for the restaurant? Dann geh ich doch mal dort schauen, was das kostet anders reservieren anders vielleicht auch eine Blockiergebühr. And then habe ich gesehen, die Kilowattstunde kostet 1,15 Frank. Dann habe ich gedacht, das kann ja nicht sein. Und bin dann auf den Ladestationsanbieter direkt gegangen und habe mal geschaut, was verlangt denn deren und stand da 50 Rappen. Und dann habe ich gesagt, Ilaria, wir müssen reden. Wie kann es sein, dass wir so einen großen Unterschied haben? Und das ist ein bisschen das Thema heute. Roaming, der Unterschied zwischen CPO, also Charge Point Operators und E-Mobility Service Provider, ESPs. Und Illaria, möchtest du dich erstmal kurz vorstellen, damit die Leute wissen, wer du bist?
SPEAKER_01Hallo Forder, vielen Dank. Ich bin sehr gespannt. Wir können sehr gerne ins Thema Wie bildet sich den Preis an der Ladestation reingeben gehen und kann mich gerne kurz vorstellen. Ilaria Besot ist mein Name. Ich bin seit etwa ein bisschen mehr als drei Jahren CEO von Swisscharge. Swisscharge ist eine der größten CPO und EMP Solutions Anbieter der Schweiz, einer der größten E-Mobilitätsplayer. Wir unterstützen beide CPOs und EMPs, also Firmen in der E-Mobilitätsmarkt. Wir sind primär ein B2B-Akteur. Wir unterstützen die Firmen mit dem Aufbau und Skalierung von der E-Mobilitätsgeschäft. Genau. Und ja, was du vorher erzählt hast, ist etwas eine typische Fragen, wo ich fast taggely confronted and in each conversation. And I'm so freedom that I the erklären. What are the roller in the e-Mobilitätsmarkt? Weil natürlich Preise abhängig von der Wertschöpfungskette. And as klein disclaimer würde ich mal schon die Prämisse sagen: E-Mobilitätsmarkt. Ja, wir sind schon in eine stark entwickelnde Phase, nicht mehr auf der pionieristischen Phase, sicherlich ein bisschen weiter in der Early Adopters, aber immer noch nicht in einen riesigen Massenmarkt. Und das hat natürlich auch Wirkungen auf die Preisdefinition. Aber zuerst mal Definitionen CPOs und EMPs. Also ich versuche das einfach zu halten. Die sogenannte Charge point Operators sind die Akteure, die Ladestationen entweder besitzen oder betreiben. Und sie sind primär verantwortlich für den Preis an der Ladestation, die Sie an andere E-Mobilität Service Provider verkaufen. Das heißt, es gibt einen Transaktionspreis, es gibt ein Preis von der CPO, das zu einem EMP verkauft wird. Der EMP, that vereinfache, die Karten oder die Apps erstellen, die the so genannt community managen and sicherstellen, dass die personen, the e-drivers on the Ladestation zahlen dürfen and the Ladevorgang starten können, die sind dann auch für den Endkundenpreis verantwortlich. And that must man im Kopf behalten. And nature, when the EMP und der CPO auf die gleiche Entität sind, it's weniger Transaktionen, die stattfinden sollen. And je mehr Akteure in diese Kette hast, das heißt, inzwischen könntest du noch ein Roaming Hub haben, natürlich auch eine, wenn du mit Kreditkarten zahlst, auch noch Kreditkartengebühren. Je mehr Interaktionen da gibt es, desto höher die Preise sind. Und nicht alle diese Preiskomponenten sind dann von der EMP oder den CPO kontrollierbar, sozusagen. Aber der Vorteil ist, du hast Zugriff überall im Netzwerk. Also das ist auch ein Thema, das am Anfang, du magst dich erinnern, du bist auch ein Pionier der Elektromobilität. Am Anfang, es gab diese Problematik, ich muss irgendwo laden. Es gibt so wenige Ladestationen, die zur Verfügung stehen. Deswegen ist es extrem wichtig, dass wir die Gelegenheit haben, überhaupt zu laden, dass meine Ladestation oder die Ladestation, die ich finde, in diesem Netzwerk steht. Unabhängig vom Preis.
SPEAKER_00Das war die Zeit, wo wir so mit 20 Karten in der Hand an die Ladestation gelaufen sind und geschaut haben, welche geht denn jetzt hier überhaupt?
SPEAKER_02Genau.
SPEAKER_00Aber lass uns doch mal diese Preise so mal auseinandernehmen. Wir versuchen es mal. Wir haben jetzt einen riesigen Unterschied. Und du hast gesagt, die CPOs, also derjenige, der die Infrastruktur mal aufbaut, der die Ladestation erstellt hat, den Vertrag mit dem Stromlieferanten hat und sich darum kümmert, dass die Ladestation funktioniert. Der definiert mal einen Preis, wo er sagt, so viel möchte ich gerne pro Kilowattstunde, damit sich mein Geschäft lohnt. Und jetzt ist ja vollkommen klar, wenn der sagt, hey, ich muss 50 Rappen haben, damit ich meine Kosten finanziert bekomme und auch ein bisschen was verdienen dran. Und dann kommt ein EMP dazu und sagt, ich möchte aber auch ein bisschen was verdienen, dann muss der Preis quasi etwas höher sein. Weil es ist ja mindestens einer mehr, der mit verdienen muss. Und ich glaube, das ist genau der Punkt, wo relativ viele dann bei euch anklopfen und sagen, ja, es ist ja schon okay, dass ihr ein bisschen mitverdient, aber doch nicht das Doppelte oder mehr wie das Doppelte. Und jetzt haben wir vorhin im Vorgespräch das kurz angesprochen und das ist ein bisschen ein heikles Thema. Wir nennen auch keine Namen, wir wollen auch kein Bashing machen. Darum geht es überhaupt nicht heute. Aber es gibt so Anbieter, die euch dann einen Preis geben und sagen, Endkunde, 50 Rappen, Swiss Charge, ihr zahlt aber mehr. Von euch will ich mehr haben. Oder?
SPEAKER_01Also ich verstehe, also business-wise, es macht schon Sinn, wenn ein CPO eine Ladeinfrastruktur aufbaut, es ist natürlich in seinem Interesse, die Auslastung an ihre eigene Infrastruktur zu erhöhen. Das heißt, ich als Endnutzerin würde immer versuchen zu laden, A ohne Roaming. Das heißt, ich sollte wirklich anschauen, bei welcher Ladestation lade ich mit welcher Karte. Und um der Gedanke überhaupt nicht zu haben, es gibt natürlich immer den Ad-Hoc-Preis, was dann aber nicht immer der günstige ist. Oder wirklich versuchen, einen Betreiber zu nutzen oder einen Dienstleister zu nutzen, der am meisten breit die Ladeinfrastruktur deckt. Und damit habe ich mein Risiko von diesen Problemen gelöst. Gelöst, zumindest minimiert, sozusagen.
SPEAKER_00Ja, also dann habe ich den Zugang mal gelöst. Aber eben die Preisfrage kommt jetzt noch. Und ich würde jetzt sagen, fair wäre, wenn jetzt der CPO sagt, liebe Ilaria, wenn ihr ich finde es toll, wenn Swisscharge auch meine Ladestation integriert ins Netz. Von euch möchte ich auch 50 Rappen haben. Aber der Preis kann auch höher sein.
SPEAKER_01Ja, ich denke, das sind ein bisschen so die Marktlogiken, oder? Und wir werden sicherlich noch Bewegungen sehen zukünftig. Und ich habe das Gefühl, es ist wirklich auch ein Thema, das jetzt momentan mit der Marktmaturität zu tun hat, aber ich bin confident, dass das sich in Richtung der Zugünsten der End-User entwickeln wird. Plus, was wir auch sehen im Markt, es gibt auch, also natürlich, wir haben jetzt die Sicht von der Endnutzer, und du gehst davon aus, dass der Preissensitivität hoch ist, and in the spezification, that can be 100% nachvollziehen. But when we mehr in eine Richtung B2B-Markt orientieren werden, zum Beispiel an der ganzen Flottenbereich, es ist auch der Fall, dass es andere Componente bzw. the Usability, wie einfach ist es überall zu laden, wie kriege ich dann als Firma meine Rechnungen, wie kann ich sie gut managen, wie kann ich den Ganzen in meine Flottenportal integrieren. Also alle diese Themen haben weniger mit dem reinen Preis an der Ladestation zu tun, sind aber einen wichtigen Teil von der Total Cost of Ownership von einer Fleet. Und ich habe das Gefühl, wir bewegen uns mehr in der Richtung, dass wir mehr und mehr Produkte für Fleets sehen werden. Also das ist auch schon der Fall, beziehungsweise in Europa passiert das schon. Und wir haben auch Pläne dafür.
SPEAKER_02Natürlich.
SPEAKER_00Spannend. Mal schauen, ob ich dir da den einen oder anderen Hint schon mal rauslocken kann heute. Aber nochmal, um darauf zurückzukommen, das kann also gut sein, dass eben so ein CPO kommt und sagt, das eine ist der Endkundenpreis, das andere ist der EMP-Preis und dann einfach sagt, von euch möchte ich nicht 50, sondern 70 Rappen oder 80 Rappen, um vielleicht auch die Kunden dahin zu bringen, zu sagen, nutzt doch gleich mein System statt ein anderes.
SPEAKER_01Ja, oder lade einfach irgendwo anders. Also es ist ein bisschen die, das ist schon, und natürlich, wenn du in einem Markt bist, wo du keine Wahl hast, dann ist es schwierig. Aber wenn du in einem Markt bist, wo du Gelegenheiten hast, und wir sehen das schon heute, es gibt mehrere Players, auch schon auf dem gleichen Standort, dann kannst du wählen. Und du kannst auch wählen dein Preismodell, was für dich am besten sinnvoll ist. Also ich habe das Gefühl, es ist nicht viel anders, als was wir in der Telekomindustrie gesehen haben, und jede muss ein Modell wählen, beispielsweise eben auch diese Abo-Modelle, die, also da gibt es auch einen wichtigen Loyalty-Thematik mit so Vergütungen, Gutscheinen, Vorteilen, auch Preisvorteile. Zum Beispiel, also einfach wirklich als Beispiel zu machen, die in meinen Gruppen bleiben wird, die Move und GoFast-Abo-Modelle, die sie gerade lanciert haben. Das sind extrem wichtige Tools, auch diese Preisthematiken umzugehen. Und dann weiß ich, wenn ich bei GoFast mit dem Move-Abo lade, ich weiß immer, auf welchem Preis ich lade und du hast wie immer diese Sicherheit.
SPEAKER_00Das ist eben, ich denke, gerade das, wo ich sage, es ist schwierig auszudrücken. Wenn wir auf der einen Seite habe ich die Bequemlichkeit, die Sicherheit, dass es einfach dann funktioniert und ich habe eine Karte and I can einfach irgendwo dran laden. And then we are Faktoren, die momentan noch schwer beeinflussbar sind. And teilweise übernehmen dann Ian Piece, wie auch you, then this Risiko, where you then say, we have here an Abo, that is the price, and im schlimmsten Fall gibt es sogar mal Ladungen, where we draufzahlen. Aber dafür hat der Kunde an Erlaubnis. Aber das kann es ja irgendwo nicht sein. Und du hast vorhin die Telecommunication. Da weise ich noch, dass the EU damals das Roaming verboten hat anders, so fertig mit Roaming. Ab jetzt dürft ihr nicht mehr die ausländischen Kunden teurer machen, künstlich wie die inländischen Kunden. Und das hat ja eigentlich dann erst dazu geführt, dass dann wirklich die Preise auch international runtergekommen sind. Hast du das Gefühl, wir sind hier in einem ähnlichen Bereich unterwegs?
SPEAKER_01Also ich denke, vielleicht gibt es noch einen Gedanke zum Thema Skalierung und Digitalisierung und einfach Entwicklung vom Markt oder bevor wir in der Regulierung Mindset gehen. Ich habe das Gefühl, es gibt noch diesen Schritt technologisch. Also ich bin jetzt seit wirklich drei Jahren fast täglich mit solchen Themen konfrontiert und zum Beispiel direkte Verbindungen sind jetzt die Realität, was vor einem Jahr oder ein paar Jahren nicht wirklich überall möglich waren. Das hilft auch schon, die Intermediären zum Teil wegzunehmen. Das ist auch schon eine gute Entwicklung, die dann sich in bessere und transparentere Preise für den Endkunde verwirklicht. Und deswegen, ich habe das Gefühl, ja, und ob und wie eine Regulierung kommen wird, kann ich nicht so gut einschätzen im Moment. Was ich sagen kann, ist, ich habe Hoffnung, es wird auch nicht nötig. Ich bin selbst in, also du weißt, wir sind auch zusammen oft im Rahmen von Policymakers, also ich spreche über Roadmap, aber auch bei Swissimobility. Wir haben auch Working Groups, die sich mit dem Thema Preistransparenz beschäftigen. Und ich bin auch in der Präsidium von einem von diesen Working Groups bei Swiss Mobility. Ich engagiere mich auch zum Thema. Und das ist etwas, das wir auch als Branche sehen und erklären wollen. Also ich habe das Gefühl, wir brauchen mehr Erklärung und wir müssen auch ein bisschen Sachen besser kommunizieren als Branche.
SPEAKER_00Also ich bin da voll bei dir. Ich möchte da jetzt auch nicht für Regulierung sprechen. Das ist aus meiner Sicht auch immer so das letzte Mittel, mit dem man danach kommt. Und ich fände es auch sehr schön, wenn die technische Entwicklung dahin führt, dass man sagt, wir brauchen eben diese Zwischenhändler nicht mehr. Dann kann man die schon mal ausstellen. Ich habe so ein bisschen das Gefühl, da möchte ich jetzt auch kein Geschäftsmodell schlecht machen dabei. Aber wenn eben verschiedene da sind, die sagen, ich tue jetzt mit meinen Ladestationen, möchte ich noch dazu sorgen, dass die Leute bei mir im System laden, dann können die das natürlich heute machen. Ich meine, der einzige Weg ist dann einfach zu sagen, na gut, dann seid ihr aber halt je nachdem alleine unterwegs, dann nehmen wir die nicht in unser Netz auf. Und wenn, dann kommt es halt darauf an, wo hat es mehr Kunden. Also lohnt sich das dann nachher noch zu sagen, okay, ich habe halt meine Kunden und keine Netzkunden mehr, weil es einfach in keiner App mehr auftaucht.
SPEAKER_01Genau, also das ist, by the way, auch etwas, das wir in der Vergangenheit umgesetzt haben, wenn wir sehen, dass die Konditionen für die Endkunden wirklich nicht mehr so marktfähig sind, haben wir auch schon Maßnahmen direkt getroffen, vielleicht nicht in der Schweiz, aber auch im Ausland. Wir hatten solche Fälle und da haben wir ganz explizit gesagt, hey, entweder passt ihr die Preise an, weil es machen keinen Sinn so, oder wir sind gegeben, eure Ladestation nicht mehr auf unsere Ladekarte zu zeigen, leider.
SPEAKER_00Ja. Und dann, klar, dann wird es sich irgendwann mal auch einfach regulieren. Wie kommt das raus? Weil ich weiß, das war immer ein Riesenpain für alle Leute, dass sie mehr wie eine Ladekarte gebraucht haben. Gut mit zwei oder drei, gerade wenn man im Ausland unterwegs ist. In Deutschland habe ich auch nochmal eine andere Ladekarte noch dabei, aber mehr als Backup-Lösung und weniger als zu sagen, ich möchte jetzt jedes Mal in fünf Apps schauen, wie ist der Preis und so weiter. Und du hast ja auch die Kreditkartenzahlung angesprochen, die ist nicht zwingend günstiger, weil auch die Kreditkartenfirmen wollen ihren Anteil daran. Und es kostet natürlich auch für den CPO, das Terminal kostet Geld, das kostet je nachdem noch ein Abo, dass das Terminal da ist. Es muss eingebunden sein in die Software. Ich habe da mit Move haben wir mal gesprochen, wo sie mal erklärt haben, wie kompliziert das überhaupt ist. Wenn das Kreditkartenterminal ein Update macht, dann kann es sein, dass das auf einmal nicht mehr zusammenarbeitet mit der Software von der Ladestation. Und da gibt es so viele Probleme. Also Kreditkarten sind nicht die Lösung am Schluss für alle Probleme.
SPEAKER_01Also vielleicht zwei Gedanken. Zuerst, ich möchte kurz auf deine Gedanken über Roaming und Ausland. Ich habe ein bisschen eine Vision für die Zukunft. Also ich denke, also Competition ist gut für den Markt und für die Endkunden sicherlich, weil es treibt dann Änderungen, Entwicklungen, Technologieentwicklungen auch. Und deswegen, ich bin nicht ein Fan von nur eine Lösung, sonst habe ich mehrere Players im Markt Marx and the Branche auch gut. Vielleicht nicht 20, da bin ich völlig bei dir. Niemand hat 20 Karten or RFIDs, Tags or apps to have. I'm not erinnery on these times in which I two SIM-Cartens had in my handy, one for Italy and one for the Schwitzer. This is now my vision, also for electromobility. And I can say, I think we are not really so quite from this reality. We machen uns natürlich auch Gedanken. Also wir schaffen schon sehr viel Synergien als Gruppe in der Schweiz mit GoFast Move, Energie 360. Und ich sehe diese Partnerschaften wirklich auf, also zukünftig als die Lösung, die uns erlauben werden, überall zu fahren, ohne uns Gedanken zu machen, müssen wir jetzt die SIM-Karte wechseln, beziehungsweise die abwechseln.
SPEAKER_00Wie siehst du dort die Entwicklung? Ich bin ja bekanntermaßen Tesla-Fahrer, und für mich ist es so einfach, einfach einstecken. Und dann sehe ich auf dem Display, was kostet mich das kostet. Das ist natürlich schon ein extremer Luxus, finde ich. Da brauche ich gar keine Karte mehr. Und ich glaube, das kommt ja. Also der Standard ist ja vorhanden. Ich weiß, es gibt Hersteller, die können das bereits, wo ich quasi einmal die Karte noch dran halten muss und dann einmal einstecken und dann ist die Verbindung mal hergestellt und ab dann geht das. Aber wie siehst du dort die Entwicklung? Und habe ich dann auch die Möglichkeit, mehr wie eine Karte oder mehr wie einen Anbieter zu wählen?
SPEAKER_01Spannende Frage. Also vielleicht, wie sehe ich die Entwicklung? Also, by the way, ich bin auch eine Tesla-Fahrerin, wobei ich darf zu Hause laden und deswegen lade ich fast nie öffentlich, außer natürlich, wenn ich. Ich habe noch Ferien in Juli in Italien. Letztes Jahr hat gut geklappt, wobei mit einigen Herausforderungen, weil wir aus unserer Migration waren. This year have we new cool roaming agreements geschaffed. I've been gonna do this in Italy funktionieren. But zurück zu dem Thema Plugin Charge or Auto Charge. I think that geh, meiner Meinung nach to diese EMP-Strategie. Also wie schaffe ich die Zahlung oder wie können die Drivers überhaupt laden? Is this via Kreditkarte, via App, via RFID, via Plugin Charge, via Auto Charge? That sind all Möglichkeiten, die at the end of the day the gleich result have. Wie nutzerfreundlich sind diese optionen. And natürlich, es ist auch ein bisschen, ich weiß nicht, nutzt du immer noch Münzen und Banknoten. Ich zahle überall mit Apple Pay mittlerweile. Also ich möchte keine Werbung machen, but it is so angenehm, ich trage my Portmoney nicht mehr, oder? And I have das gefühlt, wir bewegen uns in eine ähnliche Richtung. Vielleicht haben wir eine oder andere technische Herausforderung, überhaupt, weil wir ein Schweizer Player sind und nicht wirklich die Kontrolle haben über alle die Connections, die im Auto stattfinden. Aber trotzdem, das sind Gedanken, die wir uns auch machen und das Ziel ist schon eine reibungslose und nutzerfreundliche No-Touch-Experience oder ohne Kreditkarte, dass das wirklich automatisch läuft. Das ist sicherlich den Benchmark, die wir alle verfolgen. Und wie man das macht, ob das via Plugin Charge, via Auto Charge, via CarPlay Integration, via Onboard Device Integration, ist ein bisschen die Frage, wo stehen wo sind die Barrieren kleiner oder in der Umsetzung?
SPEAKER_00Ja, ich stelle mir das extrem convenient. Also es ist extrem convenient. Nebenbei so ganz blöde Kleinigkeiten, du kennst das der Knopf auf dem Ladestecker zum wieder ausstecken. Das ist so eine Kleinigkeit, aber es macht es so viel einfacher. Ich muss nicht irgendwo nochmal aufs Display drücken, wieder ins Auto einsteigen, sondern ich gehe einfach drauf drücke auf den Knopf and fertig. Also so ein paar Sachen hat Tesla auch toll gemacht. But wenn man jetzt sagt, man versucht eigentlich von der technischen Limitierung so ein bisschen wegzukommen. And you have a physical Karte im Moment or eine App, which you brauche. Und with the auto wäre das so viel einfacher. Auf der anderen Seite müsste ich dann wieder quasi mit jedem Automobilhersteller irgendwo einen Vertrag or an Deal that you in die software reinkommt. Weil die können ja quasi auch bestimmen anders: Yeah, ich biete das an, aber auf Platz 1 ist meine eigene Karte. Und das ist mal der Standard. Und da muss der User wieder ganz kompliziert vielleicht noch andere hinzufügen oder auswählen. Wie siehst du das? Wie kommt das? Oder ist die Zusammenarbeit da gut?
SPEAKER_01Also. Kleiner Disclaimer, ich bin nicht die Person, die technisch damit jeden Tag schafft. Ich weiß in meinem Team, es gibt Personen, die genau auf das arbeiten. Und das war auch ganz klar ein Ziel, nicht nur bei Swiss Charge Fonds, dass wir uns als Gruppe uns gegeben haben, Lösungen gibt es. Wie schnell sie implementierbar sind, ist dann die Frage. Ich denke, was wir in der Markt bringen können oder anbieten können, ist eine breite Community auf einer Seite, also die Drivers, aber auch die Ladinfrastruktur. Und das ist extrem wichtig. Also wir sind dann in der Schweizer Markt vielleicht auch etwa attraktiv für diese Players, die dann gerne mit uns sprechen wollen. Also das sehe ich sicherlich als einen Vorteil.
SPEAKER_00Das heißt, die Wege werden wahrscheinlich schon in die Richtung gehen. Ich stelle mir das jetzt momentan noch kompliziert vor, weil, aber eben, wir müssen nicht zu tief in die Deutsche. Also insbesondere, wenn ich mir überlege, du hast chinesische Hersteller, du hast deutsche Hersteller. Also die Chinesen sind fast zu weit weg, die Deutschen sind software-mäßig nicht immer auf der Höhe. Dann gibt es noch ganz viele dazwischen. Also es wird sicherlich einfacher, damit das for the user einfacher wird. But that wäre natürlich schon eine sehr cool, wenn es langsam in diese Richtung geht. And dort das Ladeerlebnis dann auch in dem Sinn einfacher wird, dass ich halt sagen kann, ich habe jetzt drei, vier Verträge hinterlegt und er nimmt jeweils den günstigsten für die Ladestation. Das wäre natürlich so mein Wunsch. Noch einfacher, ich hätte einen Vertrag, wie beim Handy, und das funktioniert einfach. Ganz ehrlich, die meisten, wenn man jetzt nicht gerade im Außendienst arbeitet, lädt man ja relativ häufig zu Hause oder am Arbeitsplatz oder hat so seine Ladestation und das ist nicht zwingend eine öffentliche. Und gut, jetzt werden ganz viele schreiben wieder, nein, ich habe keine Ladestation zu Hause. Natürlich, aber auch da werden sich dann Lösungen bieten, dass man sagt, hey, das ist mein quasi mein Homecharging-Device oder das ist so das, wo ich regelmäßig hinkomme, da habe ich andere Konditionen, wie wenn ich jetzt unterwegs an einem Schnelllader laden muss. Und, aber was ich sagen wollte, wenn ich jetzt eben nach Italien fahre, wir kennen das alle von der Autobahn, das Benzin ist auch teurer auf der Autobahn. Und wir akzeptieren das, das ist Ferien, das ist einmal im Jahr, was soll's, dann zahle ich halt ein bisschen mehr. Wenn ich noch was zu trinken kaufe für die Kinder, dann habe ich eh nochmal viel, viel mehr gezahlt, wie der Treibstoff kostet. Bleiben wir aber mal so ein bisschen bei dem Thema international oder auch Infrastruktur. Ich weiß, ihr seid hauptsächlich in the Schweiz unterwegs and we versuchen Schweiz ein bisschen Ausland anzuschauen. Wie siehst du die Entwicklung generell? So, my build is this that essentially relatives. Also that sehr geclustered is, dass es sehr viele Anbieter gibt von Ladestationen, sehr viele AC-Ladestationen in Gemeinden stehen und sehr viele Player da noch sind. Und ich habe das Gefühl, dass sich da so langsam etwas konsolidiert. Ist das etwas, wo du nachvollziehen kannst?
SPEAKER_01Also ich habe das Gefühl und ich kenne besser den Schweizer Markt natürlich, weil wir dort Präsenz haben, auch als Gruppe, also Swiss Charge hat keine Assets, aber natürlich via unsere Schwestergesellschaft GoFast und Move kennen wir den Markt auch. Ich habe das Gefühl, es gibt sicherlich immer noch eine Suche an die beste Standorte. Aber da der Markt auch im Sinne der Volumen am Wachsen ist, es gibt auch ein bisschen einen Switch, nicht nur auf das Bauen zu fokussieren, sonst auch wirklich auf der Utilization Rate sich zu orientieren.
SPEAKER_00Es gibt mehr Fahrzeuge am selben Standort.
SPEAKER_01Ganz genau. Also beziehungsweise auf die Optimierung von der eigenen Ladeinfrastruktur. Das ganz klar als eine Bewegung ist auch vielleicht ein Zeichen, dass der Markt sich etwa, ja, es geht ein bisschen in eine Maturität, wobei wir sind noch nicht wirklich beim Massenmarkt. Aber die Players, die eher früher angefangen haben aufzubauen, sind jetzt auch an der Phase, wo sie sagen, hey, okay, wie kann ich mehr Nutzer auf meine Ladestation kriegen? Genau, das sehe ich ganz klar als Trend in the Schweiz and vielleicht auch gewisse Players that früher mit dem Geschäft angefangen haben, players that nicht unbedingt pur Electromobilitest Players waren, haben dann entschieden auf ihr eigenes Core-Business zurückzuziehen und die Ladeinfrastruktur Geschäft dann entsprechend verkauft. Und ich denke, das ist auch ein Zeichen von, ja, also entweder Ladeinfrastruktur ist in der großen Masse gemacht und mit Skalierungsideen und Visionen oder es wird ein schwieriges Geschäft einfach.
SPEAKER_00Ihr seid ja, also über die Schwestergesellschaften habt ihr natürlich auch Ladeinfrastruktur. Ihr seid ja quasi CPO, aber ich weiß, du kommst jetzt aus der EMP-Seite. Trotzdem versuche ich dort mal so eine Frage aufzubauen. Ist es nicht auch so, wenn ich eine Ladeinfrastruktur zur Verfügung stelle, dann habe ich ja gewisse Kosten. Ich muss die aufbauen, ich muss Strom hinführen, ich muss dafür sorgen, dass das Display funktioniert, dass der Betrieb sichergestellt ist und so weiter. Bis hin zum Kundendienst. Und das muss ich ja irgendwie refinanzieren. Und am Schluss zahlt das der Kunde. Und jetzt habe ich das Gefühl, du sagst, die Utilization Rate nach oben bringen, also mehr Durchsatz am selben Standort zu machen, mit derselben Infrastruktur mehr Strom verkaufen. Wie verhält sich das? Also gerade mit AC-Ladestationen, wo ich relativ wenig Durchsatz habe und relativ lange Autos dastehen. Wenn ich nur auf die Kilowattstunde gehe, dann kann ich das wie irgendwann mal nicht mehr finanzieren.
SPEAKER_01Also vielleicht zwei Gedanken dazu. Erstens, AC-Ladeinfrastruktur kostet eine Fraktion von was eine Dez-Ladeinfrastruktur kostet. Natürlich liefert er auch weniger Kilowattstunden, aber ist normalerweise auch für andere Zwecke genutzt. Und ich bin seit meinen ersten Zeiten als Beraterin bei Protoscar immer noch der Meinung, dass AC öffentlich, also diese typischen Ladestationen, die in der Gemeinde stehen, sind sicherlich, hatten wirklich historisch eine sehr wichtige Funktion als Vorbild und haben auch einen Service gemacht. Also ich war eine der Nutzerinnen, als ich in Tessin wohnte und zu Hause nicht laden könnte. Ich hatte auch eine solche Ladestation neben meiner Wohnung und habe es auch genutzt. Die Preise waren unglaublich teuer, aber das war meine einzelne Möglichkeit, leider auch nicht via Swiss Charge erreichbar. Und auf die andere Seite, die sind wirklich für andere Zwecke genutzt, oder? Und jetzt ist es effektiv so, dass die Preise im AC-Bereich öffentlich tiefer sind. Ich denke, die Ladeinfrastruktur AC öffentlich macht nicht wirklich Sinn wirtschaftlich. Wo es Sinn macht, es ist zum Beispiel in Destinations wie Shoppingcentren, wo die Leute sowieso mehrere Stunden dabei sind und wo normalerweise auch die Preise etwas tiefer sind, dann hast du auch eine gewisse Auslastung erreicht und die können auch rentabel sein. Und DC ist eine andere Geschichte. Also da sind die Investitionen auch viel höher.
SPEAKER_00Klar, also Strominfrastruktur ist mal was anderes, wenn ich 400 kW anbieten muss, wie wenn ich 11 kW anbiete.
SPEAKER_01Aber auch schon gerade Station per se. Also wir sprechen wenige tausende Franken in einem Fall und mehrere. Genau. Auf die andere Seite, oder?
SPEAKER_00Ja. Und jetzt ist genau diese Ladestation, also wir sprechen ja immer mal wieder auch vom Laternenladen, wo ich persönlich sehr skeptisch eingestellt bin, weil ich einfach sage, ja, im schlimmsten Fall habe ich einen Kunden pro Tag. Der beziehungsweise pro Nacht an der Ladestation. Und wenn ich dann noch Pech habe, ich kann ja keine Blockiergebühr wirklich verlangen, weil über Nacht kann ich ja für niemanden verlangen, dass er sein Auto mal wegstellt. Und wenn es dumm läuft, dann stellt er mit 80% das Auto hin, lädt bis 90. Und ich habe die Nacht 10 Kilowattstunden verkauft. Da brauche ich dann viele Jahre, um auch die günstige Ladeinfrastruktur zu finanzieren.
SPEAKER_01Ja, also Laternen waren ein sehr spannendes Konzept. Wir haben es damals auch angeschaut. Ich denke, du bringst einen guten Punkt. Also ich habe das Gefühl, es könnte wirklich in gewisse Bereiche oder Umfälle gut funktionieren, zum Beispiel in größeren Städten wie London, die wirklich strominfrastrukturmäßig eine große Beschränkung, wo es auch parklatsmäßig die Situation anders ist. Was wir oft gehört haben, wir schaffen auch sehr intensiv mit Gemeinden und Städten, was ich oft gehört habe, ist, es ist dann ein bisschen schwierig, wirklich in der urbanen Umsetzung. Beispielsweise, wenn du Kabel im Gang hast auf der Trottoir, es ist nicht das angenehmste Konzept. Und ich habe deswegen auch oft nicht so eine große Akzeptanz seitens Städte, Gemeinden dafür gehört. Aber wir kennen alle, es gab auch schon Pilotprojekte, wenn ich mich nicht täusche, in Bern oder Basel sogar. Es gab, ich bin mittlerweile, ich denke, es ist vielleicht eine Lösung, die in einem gewissen Umfeld machbar ist. Aber bis jetzt war die Akzeptanz hier in der Schweiz nicht so riesig. Deswegen unabhängig von ob das sich lohnt oder nicht. Für mich gibt es wie Gateways in der Entscheidung. Wenn der technischen Teil nicht mal gedeckt ist, dann gehe ich auch nicht auf die weitere Schritte weiter sozusagen. Das war ein bisschen unsere Erfahrung damit.
SPEAKER_00Kann das sein? Also ihr seid ja, du hast vorhin gesagt, relativ viel im B2B-Bereich unterwegs. Und ich versuche jetzt nochmal so eine Parallele zu machen beim Mobiltelefon. Haben wir sehr viele, also das Kernbusiness ist zur Verfügung stellen der Infrastruktur, damit ich telefonieren kann. Und trotzdem gibt es sehr viele Hersteller oder Anbieter, die mir auch das Telefon danach als Abo oder günstiger dazugeben. Ist das ein Thema, wo ihr sagen könntet, hey, ja, die, die uns sehen, Hilaria grinst schon. Aber ist das ein Thema, wo ihr vielleicht auch noch sagt, hey schau, wir finanzieren dir vielleicht auch die Ladeinfrastruktur, beziehungsweise die Ladestation zu Hause, an der Laterne vielleicht auch oder irgendwo, wenn du bei uns das Abo machst.
SPEAKER_01Ja, also du besprichst etwas, das wir als Gruppe schon anbieten. Also bei Energiets gibt es schon auch diese Möglichkeit, nicht mit Laternenladung sonst im AC-Bereich zu Hause oder im Büro. Das ist eine Realität und ich denke, das wird auch weiter besser bleiben. Für uns Hardware ist wirklich das Mittel zum Zweck am Ende des Tages, oder? Also wir müssen das in unserem Angebot haben und wir sehen es ähnlich wie du, ähnlich wie dem Handy. Also du musst ein, um zu telefonieren, und genau auf dem gleichen Grund bieten wir auch ABO-Modelle, die inklusive die Ladestation, wo die Ladestation auch schon mitberechnet ist.
SPEAKER_00Und alle, die jetzt denken, ja, es hatte ich eine Steilvorlage gegeben. Wir haben das nicht vorher abgesprochen. Also das ist jetzt wirklich so die Idee gerade gekommen. Aber ich kann mir das vorstellen, dass es gerade auch im Mieterbereich vielleicht eine spannende Sache wird, wo ja, also wir kennen uns jetzt extrem gut aus in dem Business. Ich weiß, was es bedeutet, eine Ladestation zu installieren und ich könnte wahrscheinlich auch noch eine Verwaltung davon überzeugen oder auch technisch ihr klären, worum es geht. Aber sehr viele können das nicht. Die wollen einfach laden. Und die haben jetzt ein bisschen das Problem, dass sie dastehen und sagen, jetzt wie soll ich jetzt zu meiner Ladestation kommen, in meiner Mietswohnung? Und ich weiß gar nicht, wie lange wohne ich denn überhaupt dort und habe ich dann nachher den ganzen Aufwand umsonst gemacht. Und da könnte ich mir vorstellen, dass eben gerade so ein Service noch sehr angenehm sein könnte.
SPEAKER_01Ja, absolut. Plus ich hoffe, dass Recht auf Laden, also es wurde vor ein paar Tagen in der nächsten Schritt umgeleitet sozusagen. Und da freue ich mich zu hören und sehen, was alles da passieren wird. Ich denke, da werden wir auch Bewegungen sehen.
SPEAKER_00Wenn ich da gerade einsteigen darf, was siehst du da für Chancen? Speziell das Recht auf Laden bedeutet ja nicht, dass ich zum Vermieter gehen kann und sagen kann, sterme eine Ladeinfrastruktur hin. So einfach geht das nicht. Aber der Vermieter darf auch nicht mir eine Ladestation verweigern. Dazwischen ist aber noch relativ viel Platz.
SPEAKER_01Ja, genau, aber ich denke, das Prinzip per se ist schon etwas, das wir als Mieter, also ich bin auch Mieterin, und ich weiß, was das heißt, eine Ladestation zu Hause zu installieren. Ich habe gerade also vor ein paar Jahren, das war eine der gute Erfolge von der Kanton Zürich, diese Fördermaßnahmen, die sie initiiert haben. Und das hat auch zum Ergebnis getrieben, dass meine Tiefgarage komplett elektrifiziert wurde. Und ich habe gesehen, einige andere Mieter dort haben Ladestationen installiert. Ich habe das an meine Verwaltung gefragt, hey, also super, möchte ich auch eine? Und sie haben gesagt, ja, wir haben keine Ahnung und du musst dich selber organisieren. Das war die Antwort. Zum Glück habe ich.
SPEAKER_00Das war jetzt für dich nicht so schwierig.
SPEAKER_01Genau, es war eigentlich eine coole. Chance für mich, um meine Kenntnisse im Umsatz zu nehmen und schon direkt zu nutzen. Und genau dann habe ich mich mit dem Elektriker direkt beschäftigt und da haben wir die Sache geklärt. Aber natürlich müsste ich die Kosten von der Ladestation selbst tragen. Dann natürlich hätte ich auch ein Abo stellen können und so weiter und so fort. Aber ich denke, schon mal zu wissen als Mieter oder Mieterin, dass grundsätzlich ein Prinzip steht, wo du ein Recht hast dafür. Es ist schon ein anders, als zu denken, okay, also es kommt wirklich nicht in Frage. Und wie wird das umgesetzt, ist wirklich, jetzt bin ich gespannt und möchte sicher auch in der Diskussion mitmachen, beispielsweise auch mit Swiss Mobility und so weiter. Da würde ich mich sicherlich einsetzen, dass das so angenehm wie möglich für die Endkunden dann so ankommt. Das ist schon ein bisschen ein Huhn- und Ei-Problem. Viele sagen ja, ich kaufe mich kein E-Auto, weil ich zu Hause nicht laden kann. Und ich sehe das selbst, was für einen Unterschied das macht, wenn man zu Hause eigentlich oder im Büro laden kann. Das ist schon ein Game Changer, finde ich.
SPEAKER_00Klar, es ist die einfachste Möglichkeit. Also ich sage, allen, die keine Ladestation zu Hause haben, kauft euch trotzdem ein Elektroauto. Es gibt Lösungen. Absolut. Aber natürlich nach Hause kommen, einstecken, vergessen, ist so die einfachste Variante von allen. Und da gibt es auch ganz coole Apps, die dann entweder netzdlinig oder tarifoptimiert laden oder mit der eigenen Photovoltaikanlage natürlich nochmal darauf abgestimmt das machen. Und das Tolle ist, einmal einrichten, vergessen, laufen lassen. Das ist. Wo wir gerade bei den Endkunden sind. Auch das nicht vorher abgesprochen. Und mal schauen, vielleicht laufen wir da jetzt gerade ins Leere. Aber was sind denn so die Wünsche von Kundinnen und Kunden, die bei euch anrufen, die bei euch anklopfen, an das Ladenetz oder an den Service. An was fehlt es dort noch?
SPEAKER_01Also ich finde die Frage sehr spannend, weil also zwei Gründen. Ich denke, einerseite sind natürlich B2C-mäßig unterwegs und wir hören jeden Tag, wir haben Anrufe jeden Tag, by the way, we have for Kunzem unser Zufriedenheitssystem eingeschaltet, sozusagen. Ich könnte heute morgen the first reviews sehen und ich war sehr positiv überrascht. We have very good scores gemacht. Not really, we are not in a very strength statistic. But that's really positive. A ries on my colleagues who are with the Kunden on the Ladestation beschäfted. And I think one of the feedback via these Kunden, but we are at B2B unterwegs, and the masse of feedbacks about the product from the firm, also the B2B Kunden. And that has to be a weld that for the sichtbar is, but trotzdem extremely when it's flottenbetreibung geht, CEOs, also asset betrieb, and so we are with backends, roaming anbindings, processes, all these inputs and feedbacks help us the propositions and the product by us to entwick and to scherfen. Bis to what in a Fleet Portal rein sichtbar sein, what sollten we for the Registrierung von neuen Kunden, soll es ein Portal sein, soll es via App stattfinden? Welche KPIs oder Informationen möchte der Endkunde auf welches System sehen, bis zu welche Integrationsbedürfnisse haben unsere Kunden, also mit eigenen Systeme. Wie können wir die richtige APIs zur Verfügung stellen oder wie können wir die Kunden begleiten, sodass die Systeme bei ihnen richtig angebunden sind.
SPEAKER_00Also es spricht vor allem auch eben Abrechnungsthematik an. Ich kann mir auch vorstellen für Flottenbetreiber, wenn man dann so ein bisschen in den Schwerverkehr blickt, auch die Anbindung, wo kann ich wann, an welche Ladestation fahren.
SPEAKER_01Genau, das wäre das Beispiel einfach den Use Case von der E-LKWs. Aber es kann auch zum Beispiel, was auch noch, wie muss ich meine Nutzergruppe organisieren in meinem Geschäft, sodass die Person Zugriff auf den System hat oder an den Ladestation und da ist die Fantasie wirklich sehr gross zum Teil. Aber wir sind auch immer zufrieden, die neuen Bedürfnisse von der Kunden zu hören, weil das treibt auch die Produktentwicklung bei uns dann.
SPEAKER_00Lara, zum Abschluss habe ich noch eine Frage, so ein bisschen Zukunftsblick. Wir haben aktuell noch nicht mal 10% Elektrofahrzeuge im Bestand. Die Zulassungszahlen sind erfreulich. Es geht weiter nach oben. Es hilft sich ja auch der teure Benzinpreis, hilft da gut mit. Aber wir haben noch nicht so viele Autos. Also es ist noch nicht mal jedes zehnte Auto ein Elektroauto. Jetzt blicken wir mal 20 Jahre in die Zukunft und wir haben fünfmal so viel oder sechsmal so viele Elektroautos oder hoffentlich sogar noch mehr. Und wo laden die alle?
SPEAKER_01Wäre meine Planungsarbeit viel einfacher. Aber ja, gute Frage. Ich würde eine erste Aufteilung machen: Zuhause AC versus öffentlich DC. Ich habe das Gefühl, wir werden die Mehrheit beim Zuhause und im Büro haben, an Ladungen. Abhängig vom Szenario wird das größer oder weniger gross, den Anteil an öffentlichem Laden. Aber die zwei Welten, also es wird nie ein Entweder-Oder. Ich denke, wenn ich den parallel auf dem Strommarkt machen darf, es wird immer eine gute Combo- und Kompromisslösung sein. Und meiner Meinung nach, die Players, die erfolgreich sein werden, sind die, die das Ganze kombinieren können und in intra-Use Case arbeiten können und die Bedürfnisse von mehrere Use Cases gut decken können, weil eine Person hat mehr als eine Bedürfnis in seinem Journeys. And deswegen, ich finde, entscheidend wird der Player, der sich überall oder ein bisschen agnostic über die Use Cases positionieren kann.
SPEAKER_00Yeah, and when you just noch mehr wissen wolltet von the Ilaria, or when you Beispiele habt, wo you sagt, da muss doch irgendwas verbessert werden. And ich sag jetzt nicht, dass Ilaria da jeweils direkt Einfluss nehmen kann. Also ihr habt da sicher ganz viele verschiedene Beispiele, aber dann dürft ihr mir die gerne mitteilen und dann würden wir die nehmen in vielleicht eine andere Folge mal, wo wir dann solche Themen nochmal besprechen und auch vielleicht nochmal konkret beleuchten können. Warum ist das jetzt genau so gewesen? Oder was könnte man ändern? Was tut sich da gerade in dem Business? Schreibt das doch gerne einfach in die Kommentare zu der Folge oder auf dermobilist.show und stellt da eure Fragen. Es hat auf dermobilist.show auch ein Forum. Da könnt ihr Fragen stellen, da könnt ihr diskutieren. Und ich weise immer darauf hin, ihr dürft mir natürlich jederzeit gerne einen virtuellen Kaffee spendieren. Auch auf der Plattform könnt ihr das direkt machen. Ihr dürft aber weiterhin einfach zuhören und dabei sein, ohne auch nur ein Rappen zu zahlen. Ihr dürft auch gerne ein paar Sterne verteilen auf Spotify und Apple. Das würde mich ganz extrem freuen. Hilaria, herzlichen Dank, dass du heute da warst. Dass du da Auskunft gegeben hast. Zum Teil habe ich dich vielleicht auch ein bisschen aus deiner Komfortzone gelockt.
SPEAKER_01Danke für die Folge.
SPEAKER_00Sehr gerne. Immer wieder gerne. Es macht sehr Spaß, auch mit dir zu diskutieren. Auch wenn das Mikrofon aus ist, diskutieren wir gerne immer mal wieder eben an solchen Veranstaltungen und so. Und ja, ich freue mich drauf, dich bald wiederzusehen. Ich habe das Gefühl, es hat so zwei, drei Veranstaltungen, wo wir uns über den Weg laufen. Und vielleicht dann auch bald wieder mit Mikrofon. Und bis dahin herzlichen Dank. Alles Gute. Ich weiß, ihr seid gerade auch in einem Reorganisationsprozess und ich drücke die Daumen, dass da alles gut kommt. Und ja, alle anderen, genießt die Sonne, genießt den Sommer, auch wenn es warm ist. Und wir hören uns nächsten Donnerstag wieder. Bis dann.
Podcasts we love
Check out these other fine podcasts recommended by us, not an algorithm.
Elektroauto-News Podcast: Einordnung zur Elektromobilität
Elektroauto-News.net
The Digital Drive
Cars & Bytes