DERMOBILIST eMobility

E-Auto-Mythen, die keiner selbst erlebt hat (#025)

Volker Fröse Season 2026 Episode 25

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electrified women: Wie E-Mobilität endlich bei allen ankommt

Silvia Josten vom Verein electrified women räumt mit den hartnäckigsten E-Auto-Mythen auf. Reichweite, Ladesäulen, brennende Akkus: meist Hörensagen, oft zehn Jahre alt. Dazu ein Steckertrick, den fast niemand kennt, warum gebraucht kaufen clever ist und wieso Fragen von Frau zu Frau leichter fallen. Eine Folge über Alltag, Vorurteile und die Freude am elektrischen Fahren.

Das nimmst du mit:

  • Der Steckertrick, mit dem der Ladevorgang zuverlässig startet
  • Dein echter Bedarf sind 30 bis 40 km am Tag, kein Auto braucht 340 km
  • Gebraucht kaufen kann kräftig sparen, ein Batteriezertifikat schafft Sicherheit
  • Klimaanlage oder Hundemodus den ganzen Tag kosten nur rund 30 km
  • Die meisten Mythen kommen vom Hörensagen, nicht aus eigener Erfahrung

Inhalt: 00:01 Das E-Auto als «Frauenauto» und eine steile These 00:04 Warum Fragen von Frau zu Frau leichter fallen 00:05 Der Steckertrick an der Schnellladesäule 00:13 Wie viel Auto du wirklich brauchst 00:22 Gebraucht kaufen: 60 Prozent vom Neupreis 00:25 Entspannt reisen, sogar bis Mallorca 00:31 Die hartnäckigsten Mythen im Faktencheck 00:44 Bertha-Benz-Tour und wie du mitmachst

Gast: Silvia Josten, Vorstand bei electrified women e.V., der Elektroauto-Community von Frauen für Frauen. Mehr zum Verein: electrifiedwomen.de und Instagram @electrifiedwomen. Erwähnt: E-Cannonball (e-cannonball.de), e4 Testival am Hockenheimring, Bertha-Benz-Memorial-Tour.

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SPEAKER_00

Herzlich willkommen bei der Mobilist, dem Podcast für E-Mobility und Themen rund um die Mobilität von morgen. Mein Name ist Volker und ich begleite dich durch diese Folge. Lass uns loslegen. Im Jahr 1900 war das Elektroauto fast gleichbedeutend mit dem Verbrennungsmotor. Und damals wurde gerade in den USA das Elektroauto so ein bisschen als Frauenauto verschrien, weil es so leise war, weil es so geräuschlos, ohne Dreck und so weiter unterwegs war. Und wenn man sich daran zurückerinnert, ich glaube, da erinnert sich keiner wirklich live daran zurück. Aber wenn man so die alten Filme anschaut, dann sieht man, dass gerade die Verbrenner so angekurbelt werden muss. Das ist natürlich auch jetzt nicht unbedingt eine Arbeit, wo man dann im damaligen Tenue als Frau besonders gern gemacht hat. Von dem her verständlich. Und ich stelle jetzt mal ein bisschen die These auf, wenn die Frauen damals mehr Einfluss gehabt hätten in der Mobilitätsszene, dann hätten wir uns vielleicht die ganze lange Episode mit dem Verbrennungsmotor sparen können. Und das ist eines der Themen oder eine der Ideen, die ich heute mit meinem Gast besprechen will, mit der Silvia. Und ich bin unheimlich froh, dass es geklappt hat, weil ich habe euren Verein schon länger Zeit auf dem Radar und habe mir schon länger gewünscht, dass ich euch mal auch vors Mikrofon bekomme. Und jetzt heute bist du da. Hallo Silvia.

SPEAKER_02

Ja, hallo Volker. Schön, dass ich da sein darf. Ich freue mich sehr, dass es jetzt auch endlich mal geklappt hat. Ja, ich bin Silvia, ich bin von den Electrified Women, bin dort im Vorstand tätig und wir sind ein gemeinnütziger Verein, wo es eigentlich um das Thema geht Elektromobilität von Frauen für Frauen. Und wir sind ein bundesweit agierender Verein, sitzen also überall verteilt. Und ich zum Beispiel selber sitze halt im Rheinland, ich komme aus Bonn und ja, von daher sehen wir uns meistens tatsächlich im Verein auch eher virtuell bei Treffen oder wenn wir halt gemeinsame Events veranstalten, beim Messen sind oder beim E-Mobilitätstagen oder selber Ausfahrten organisieren, dann treffen wir uns tatsächlich auch an bestimmten Orten in Deutschland und feiern unsere Community. Und sind ansonsten halt sehr aktiv auf Social Media Kanälen, WhatsApp-Gruppen und so. Und da findet man uns und da sind wir eben auch ansprechbar für Frauen, die halt vielleicht Fragen haben rund um Elektromobilität.

SPEAKER_00

Und ich glaube, das ist eine ganz wichtige Mission, die ihr da vor euch habt oder die ihr da umsetzt. Weil ich bin ja auch schon längere Zeit in der E-Mobilität unterwegs und es ist eine relativ männer dominierte Domäne. Das ist leider so. Ich habe da in der Schweizer Roadmap Elektromobilität auch immer wieder versucht, mehr Frauen reinzubekommen, die Sichtweise der Frauen reinzubekommen, das ist aber gar nicht so einfach. Und ich hatte jetzt gerade ein Erlebnis, dass meine Frau kam vor Ort zum Heim und hat gesagt, es wurde gerade angesprochen, sie hat nur Kirschen gekauft und wurde dann angesprochen von einer anderen Frau, sag mal, elektrisch funktioniert das, was geht das, ist das möglich? Was bedeutet das? Ist es kompliziert und so? Und ich wette, wenn ich dort gewesen wäre, hätte sie mich nicht angesprochen. Es ist sozusagen was, wo ihr da regelmäßig erlebt, oder?

SPEAKER_02

Ja, das ist die Hemmschwelle, von Frau zu Frau zu sprechen, ist manchmal etwas geringer einfach. Weil man braucht bei uns eher keine Angst zu haben, dass man blöde Fragen stellt. Die gibt es einfach nicht. Also wir sind also sehr auch darauf bedacht, dass wir halt jetzt nicht irgendwelche großartigen Techniken dahinter und Wissenschaften irgendwie erklären, FachexpertInnen sind für physikalische Phänomene oder so. Uns geht es in aller erster Linie um die Anwendung. Und wenn es da Fragen gibt, dann stehen wir halt gerne bereit. Und manchmal sieht man auch so an der Ladesäule so scheue Menschen stehen, die dann da so ein bisschen zweifeln stehen und vielleicht ein Problem haben und sich nicht trauen, dann gehen wir auch ganz einfach hin und sagen, können wir helfen. Also wenn zum Beispiel auch viele den Trick mit dem Ladestecker an den Ionity-Säulen oder an den Schnellladesäulen von MBW oder wie auch immer, nicht kennen, dass man eventuell halt zum Beispiel, wenn der Ladekontakt, der Stromkontakt aufgebaut wird, bis der Strom fließt, muss halt der Ladepin halt wirklich eine gute Verbindung haben. Und ein ganz einfacher Trick ist halt, solange die sich verbinden und miteinander konnektieren, den Stecker anheben. Leicht anheben und dann fällt es den beiden einfacher, sich kennenzulernen. Und dann startet der Ladevorgang meistens unheimlich gut. Das passiert ständig, dass wir das erleben und dann zeigen wir den kleinen Stecker-Trick und dann sind die Leute meistens auch total happy. Aber ja, manchmal haben sie halt große Scheu, einfach von sich aus auch tatsächlich auf Leute zuzugehen und zu fragen. Und ja, ich weiß nicht, Frauen sind vielleicht ein bisschen kommunikativer und gehen dann irgendwie auch eher dann auch auf andere Frauen zu. Das fällt ihnen dann leichter und ja, man kommt einfach total gut ins Gespräch. Was mit Männern halt manchmal nicht so einfach ist, weil die sagen dann so, ja, ich lasse mir doch von der Frau nicht sagen, wie ich den Stecker einzustecken habe. Das kann ich mir eigentlich vorstellen. Ja, das ist manchmal dann halt auf der anderen Seite erlebt man das dann auch.

SPEAKER_00

Da haben wir noch ganz viel zu tun als Gesellschaft. Also ich würde mir das definitiv erklären lassen und danke für den Tipp, weil das habe ich echt noch nicht gewusst. Werde ich in Zukunft dort auch so machen. Wobei ich bin ein bisschen Tesla geschädigt, natürlich als Testerfahrer. Ist es da schon relativ einfach, auch mit dem Laden bin ich seltener an Ioni T-Stationen. Oder ich habe dann meinen Adapter dabei. Der funktioniert eh nochmal ein bisschen anders.

SPEAKER_02

Ja, aber es ist zum Beispiel viel mehr, was ich auch so erlebe, ist, dass sehr viele Menschen in behobenem Alter inzwischen auch die Elektromobilität für sich erfahren. Vielleicht auch natürlich ihre Kinder, die gesagt haben, du, das ist was super Tolles, neue Technologie, du kannst Geld sparen, es ist sauber, tust das für die Umwelt, fährst leise, fahr du mal ein Elektroauto. Und dann werden die armen Menschen einfach in ein Elektroauto gesetzt und haben keine Ahnung, wie es funktioniert. Weil selbst meistens die Autoverkäufer im Autohaus es nicht für nötig halten, bei einer Fahrzeugübergabe das Auto zu erklären. Also gerade bei meinem letzten Auto zum Beispiel, da haben wir auch der Autoverkäufer, dann haben wir mit ihm geredet und ich habe versucht, ein bisschen zu fachsimpeln mit ihm, und dann sagt er, tut mir leid, habe ich keine Ahnung, ich war ein Verbrenner. Also von daher, da ist noch viel Aufklärungsarbeit auch in den Autohäusern, weil zum Beispiel auch Menschen, die mit einem Elektroauto fahren, gerade wenn es dienstlich ist, müssen eine Hochvoltunterweisung haben. Also das ist gesetzlich vorgeschrieben. Und kaum ein Arbeitgeber oder achtet es eigentlich darauf, dass das tatsächlich erfolgt. Also er ist dafür verantwortlich, dass die Mitarbeitenden halt geschult werden. Und entweder macht es das Autohaus bei der Übergabe, ja, oder eben woanders. Und dann, das ist halt auch so eine wichtige Sache, da lernt man viel. Da weiß man dann auch, ich brauche keine Angst zu haben vor dem Strom, ich brauche keine Angst zu haben vor Gewitter zum Beispiel, wenn ich lade. Und das sind einfach auch nützliche Dinge, die man da lernen kann.

SPEAKER_00

Das überrascht mich jetzt gerade so ein bisschen, weil wir haben das nicht in der Schweiz. Also Hochwaldunterweisung. Ich kriege das natürlich mit. Ich habe es mitgekommen, habe gedacht, das ist wieder was typisch Deutsches. Also so, so und ehrlich gesagt, ich meine, klar, in der Fahrschule hatten wir das Thema auch, tanken auch mal. Aber da hantiere ich mitliedterweise hochbrennbare Flüssigkeit in der Öffentlichkeit. Und da gibt es keine Unterweisung, da gibt es keine Erklärung damit. Und dann bei der Elektromobilität, da muss man dann aber erstmal in den Lehrgang. Wobei, so wie du es jetzt sagst, ist es durchaus sehr sinnvoll, weil man eben nicht lernt, wie man eine Hochvoltbatterie auseinandernimmt, sondern ganz praktische Sachen dabei lernt.

SPEAKER_02

Ja, genau. Also dass man einfach sagt, okay, also es gibt schwarze Kabel und es gibt orangene Kabel und von den orangenen Kabeln, dafür mal lieber die Finger. Also das ist ganz praktische Alltagstipps, die man dann eben auch anwenden kann. Und das ist gar nicht so was Besonderes, dass es das in der Elektromobilität gibt. Das gibt es ja auch, wenn du in einem Büro arbeitest, dann musst du auch lernen, dass du mit meinem Wasserkocher eigentlich den Stecker aus der Steckdose ziehen musst, wenn du das Büro verlässt. Das macht auch keiner.

SPEAKER_00

Ich überlege gerade, hat mir das irgendjemand mal erklärt? Ja, da tun sich Unterschiede auf zwischen Deutschland und der Schweiz. Aber ich glaube, in der Anwendung sind wir dann doch wieder relativ ähnlich unterwegs, wo das nach einer Zeit einfach auch völlig normal wird. Aber da kann ich mir durchaus auch vorstellen, dass auf das nochmal Frau zu Frau drauf zurückzukommen, halt dieses Mansplaning dann doch relativ schnell auch mal durchscheint. Also ich versuche mich da immer fernzuhalten davon, aber ich merke selber, es ist schwierig. Man muss da wirklich aktiv auch dahinter sein und dann beim Erklären nicht in einen Modus zu verfallen, wo man das so falsch macht.

SPEAKER_02

Ja, also wir versuchen auch nicht eben mit einem erhobenen Zeigefinger halt rumzulaufen, sondern einfach auch vielleicht die richtigen Fragen zu stellen. Also wenn ich dann an eine Ladesäule fahre, da ist ein Ladepark, zehn Ladesäulen, und ich stehe an Nummer 5 und jemand kommt dazu und stellt sich dann genau an Nummer 4. Und ich frage, warum stellst du dich jetzt genau neben mich? Warum nimmst du die gleiche Säule, die ich auch habe? Weißt du, was das bedeutet eigentlich? Weil wenn du dich an deine eigene Ladesäule stellst, dann müssen wir uns den Strom nicht heilen. Also dann hat jeder mehr. Und hier an der einen Säule wird er halt halbiert. Und damit stehen wir dann halt länger hier. Ja gut, können wir länger quatschen und uns austauschen, ist auch gut. Aber man muss auch ein bisschen versuchen, mit Humor daran zu gehen. Aber es gibt natürlich auch dann die Leute, die das überhaupt nicht verstehen und sich überhaupt auch nichts sagen lassen und sagen, nein, also ich stehe jetzt hier und ich lade hier und das ist aber eine menschliche Sache. Also wenn einer auch nicht ins Gespräch kommen will, ich muss mich jetzt auch nicht aufdrängen. Aber es funktioniert meistens von Frau zu Frau halt sehr viel besser.

SPEAKER_00

Gibt es da jetzt so spezielle Themen auch wo oder Fragen, wo das Gefühl hast, die kommen anders oder da werden andere Fragen gestellt.

SPEAKER_02

Ja, also wenn es bei Männern vielleicht mehr wirklich so um diese technischen Elemente geht. Wie viel KW, wie schnell kann ich laden? Auch die Reichweite, höher, schneller, weiter, das sind so, glaube ich, die berühmten Männerthemen. Und die Themen der Frauen sind halt eher, wie kann ich es denn in meinem Alltag anwenden? Wie komme ich an eine Ladesäule? Wo finde ich die denn? Oder wie lange brauche ich dann an der Ladesäule? Kann ich in der Zeit einkaufen gehen? Wenn ich selber zur Arbeit pendel, muss ich dann mich darum kümmern, dass ich beim Arbeitgeber lade oder schaffe ich das auch wieder auf dem Weg zurück? Was brauche ich überhaupt für ein Auto? Es sind auch sehr viele, die meinen, sie brauchen halt das größte und tollste und schnellste und leistungsstärkste Auto, weil drunter geht es einfach nicht. Das stimmt aber gar nicht, weil es gibt wahnsinnig sehr attraktive, auch Kleinwagen oder auch Mikrocars für die Stadt, die vollkommen ausreichend sind. Weil wenn man sich anschaut, wie viele Kilometer braucht ein Pendler am Tag, 30 bis 40 Kilometer ist das im Durchschnitt, da brauche ich kein Auto, was 340 Kilometer schaffen soll. Also man muss halt gucken, der Vertriebler, der unterwegs ist auf der Autobahn, seine Reise in seine Strecken abfährt, der braucht natürlich halt dann das leistungsstarke Auto mit einer hohen Reichweite. Aber der andere oder die andere eben braucht halt in der Stadt vielleicht ein praktisches Auto, um die Einkäufe zu verstauen, Sicherheit für Kinder zu garantieren oder eben auch bequem von A nach B zu kommen. Und das sind halt andere Themen, die da vielleicht von Interesse sind.

SPEAKER_00

Hast du das Gefühl, dass so die Elektromobilität ja man muss es vielleicht so sagen, die Elektroautos sind ja jetzt nicht so extrem speziell, außer dass sie keine Gangschaltung haben? Das haben die meisten Frenner heute auch nicht mehr. Und ansonsten sind insgesamt die Autos viel technischer unterwegs, viel mehr Spielereien, viel mehr Assistenzsysteme und so weiter. Hast du das Gefühl, dass die Fahrzeuge da schon sehr stark auf die Männer zugeschnitten sind?

SPEAKER_02

Ja, das ist ja auch so ein bisschen wie bei den Smartphones immer. Das Neueste und Tollste ist immer das Beste, was ich haben kann. Und die neueste Technologie muss irgendwie ausprobiert werden. Und ich sehe meistens die leuchtenden Augen von den Männern, wenn sie die neuen Curve-Displays sehen, die dann da in den Autos verbaut werden. Und ich freue mich manchmal auch noch einfach über einen Knopf, an dem ich die Lautstärke tatsächlich regeln kann und nicht alles über ein Touch-Display drücken muss und andauernd funktioniert irgendwie dieses Display nicht. Ja, also das ist halt Geschmackssache. Aber es gibt auch da eben, Gott sei Dank, auf dem Markt für jeden etwas. Also ich bin jetzt auch schon ein paar Autos gefahren. Jetzt im Moment fahre ich ein deutsches Auto, das ich mir übrigens gebraucht gekauft habe, weil ich finde und überzeugt davon bin, es muss nicht immer ein neues Elektroauto sein, das man kaufen muss. Es gibt jetzt inzwischen auch schon sehr gute gebrauchte Angebote. Und da habe ich mir halt ein deutsches Auto jetzt geholt. Und davor habe ich einen typischen Chinesen gefahren, der in aller Am Munde is. And im Endeffekt war ich eigentlich total enttäuscht von diesem ganzen Gebimmel und den Lichtern und was da nicht alles drin war. Das ist ganz toll. Also manche stehen halt unheimlich da drauf. Das merke ich halt auch in meiner Verwandtschaft. Die Männer, ja super, ich habe mir das in den Chinesen gekauft. Da ist alles drin im Paket. Da brauche ich nicht extra bezahlen, da habe ich alles dabei. Ja, und dann kommt das große Software-Update und dann funktioniert es wieder nicht. Oder dann hast du irgendwelche Warnmeldungen, dann piepst das Ding halt immer irgendwo. Also das ist halt ganz unterschiedlich, aber da ist eben für jeden Geschmack auch was dabei. Da gibt es gute und da gibt es schlechte und die entwickeln sich ja auch immer weiter. Und bei manchen, manchen Menschen haben dann halt wirklich die leuchtenden Augen, wenn sie diese ganzen tollen Techniksachen sehen. Und andere, die sehen halt mehr so, ja, so wie ich vielleicht, mir sind die Assistenzsysteme und die Sicherheitsmerkmale wichtig. Der Tempomat mit Abstandshalter, der Spurhalterassistent, der bitte funktioniert und nicht sich auf einmal selbstständig macht. Verkehrszeichenerkennung bitte auf der Straße, auf der ich fahre und nicht auf der, die daneben ist. Das sind so Sachen, die mir wichtig sind. Aber es macht einfach Spaß, auch auszuprobieren. Es gibt so viele verschiedene Fahrzeuge und ich selber bin ja auch noch ein Verfechter, es muss ja nicht unbedingt ein Auto sein. Also ich fahre nicht nur Elektroauto, ich fahre auch ein Elektromoped, einen Roller, der 90 kmh fährt. Und habe dafür extra in Deutschland die Führerscheinerweitung gemacht, den B 196 mit dem normalen Führerschein, dass ich halt diese großen Maschinen fahren darf, damit ich auch mal auf der Autobahn fahren kann. Und habe einen E-Scooter auch hier rumstehen. Das Einzige, was mir noch fehlt, ist das E-Bike. Da fahre ich noch manuell. Aber das macht halt schon wahnsinnig viel Spaß, auch je nach Situation eben dann auf das passende Gefährd zuzugreifen.

SPEAKER_00

Das ist eins von den Geräten, wo ich noch nicht habe. Also der E-Roller oder der das Elektromotorrad. Also Motorrad weiß ich gar nicht, ob ich da wieder hin will.

SPEAKER_02

Es gibt nichts Schöneres. Also Elektromotorrad. Also ich bin jetzt schon ein paar gefahren auch. Also wie gesagt, bis zur 125er Kubikklasse. Das macht so einen Spaß. Also wer noch nicht auf dem Elektromotorrad gesessen hat, der muss das unbedingt mal ausprobieren. Der Sound, ja, es ist ein anderer Sound. Aber die Beschleunigung und das Fahren, dass man nicht mehr schalten muss, es macht wahnsinnig viel Spaß. Ich bin immer ganz begeistert, wenn ich Elektromotorrad fahren kann.

SPEAKER_00

Also ich glaube, ich wäre schon auch wieder dabei. Ich habe damals Motorradfahren aufgehört, ja, da kam die Kinder, dann weniger Zeit. Und dann war es aber auch so ein Sicherheitsaspekt, wo ich dann irgendwann mal ein bisschen das Gefühl hatte, am Anfang, wo ich angefangen habe, Motorradfahren, habe ich die Autos überholt auf der Parkstraße. Am Ende haben sie mich überholt. Und ich bin nicht so viel langsamer geworden, aber die Autos halt immer leistungsstärker. Und das war dann irgendwann mal so das Sicherheitsgefühl nicht mehr wirklich da. Jetzt im Elektromotorrad. Also es reizt mich schon sehr. Ich kenne ja die Beschleunigung vom Elektroauto. Und das ist ja das Schöne auch beim Motorrad, dieses Rausbeschleunigen aus der Kurve. Es gab dann auch so dieses nahtlose Rausbeschleunigen.

SPEAKER_01

Ja.

SPEAKER_00

Ja, ich merke schon, es juckt mich unter den Fingern.

SPEAKER_02

Ja, wir kam halt auch dazu, weil unsere Tochter den Motorradführerschein machen wollte und dann haben wir Eltern uns halt dran gehangen und dann waren wir zu dritt in der Fahrschule tatsächlich. Und so konnten wir halt dann eben auch, also das war halt auch so eine Art Sicherheitsaspekt, wenn die Kinder dann größer werden und dann diese Liebe zum Motorradfahren auf einmal entdecken, das dann halt mitzumachen, dann das gibt einem auch selber Sicherheit, dass sie das auch mit vernünftig lernen und genau vernünftig damit umgehen und dann teilt man sich die Maschine. Das ist auch sehr gut.

SPEAKER_00

Da habe ich auch so ein bisschen Bedenken, wenn ich da meine Kids denke, 13 und 15, die sind nicht mehr so weit weg vom Auto fahren. Und dann habe ich so zwei 600 PS-Autos da draußen stehen. Mit denen kann man ja sehr anständig fahren, aber man kann eben auch sehr unanständig fahren damit, mit dieser Beschleunigung. Und da bin ich schon mal ganz happy, dass ich in der App einstellen kann, was die Maximalgeschwindigkeit ist. Aber da denke ich schon ein bisschen mit Horror auch dran.

SPEAKER_02

Ja, aber dafür gibt es ja zum Beispiel gerade für diese Fahranfänger und für das erste Fahren die Mikrocars, ne? Wenn der Mikro Lino, der aus der Schweiz kommt, ne? Oder der Opel Rox I oder der Citroen Armee oder der Fiat Tipolino. Also die machen ja alle viel Spaß. Arimotors hat auch ganz tolle kleine, süße Autos inzwischen, die gar nicht viel kosten. Also es ist, das sind wirklich kleine, süße Autos. Süße Flitzer, die man dann eben auch schon teilweise ab dem Alter von 15 Jahren fahren kann, mit dem Moped-Führerschein, mit einem kleinen Kennzeichen. Wunderbar. Also ich sehe immer mehr tatsächlich hier auch auf den Straßen.

SPEAKER_00

Das muss ich mal überlegen, wobei gerade, du hast von angesprochen, die Gebrauchten, ich glaube gerade die kleinen, die werden gar nicht so viel günstiger gebraucht. Ich habe mal so nach einem, nach einem, wie heißt der, Twizzy geschaut. Ich habe den mal vor Jahren gefahren. Ich finde das Konzept einfach recht cool. Und habe dann gedacht, ja, der ist doch mittlerweile so alt, den muss es doch irgendwie mal günstiger geben. Aber nee, nicht wirklich. Die kosten aber noch richtig Geld.

SPEAKER_02

Also ich habe tatsächlich bei meinem Jahreswagen auf 60% gekommen von dem Ursprungspreis. Und also das hat sich schon wirklich gelohnt.

SPEAKER_00

Ja, auf jeden Fall. Also 60% ist ein Wort.

SPEAKER_02

Ja, und dann hatte er erst irgendwie 15.000 hatte er erst runter von der Kilometerzahl und das war praktisch ein Neuwagen, also den ich da übernommen habe. Also das war, fand ich also ein super Schnäppchen, den ich da den ich da bekommen konnte.

SPEAKER_00

Und halt eben auch über einen qualifizierten Fachhändler halt und dann ja ich habe meine auch Gebrauch gekauft. Den einen sechsjährig, der andere war, glaube ich, siebenjährig, noch nicht ganz. Und jeweils mit 150.000 Kilometern. Und preislich Schnäppchen. Also ich habe es für das Model Show noch 25.000 gezahlt oder sowas. Der war neun mal bei 130.000. Das ist ja richtig. Hätte ich mir nie gekauft, so ein teures Auto. Und ich muss sagen, also gerade auch die Batterien, die halten einfach, das ist nicht das Thema.

SPEAKER_02

Ja, die fahren und fahren und fahren. Und man kann ja auch inzwischen ja sehr auf Sicherheit auch gehen. Also wenn man sich ein Auto kaufen will, dann kann man ja auch eben ein Batteriezertifikat sich anfertigen lassen. Da gibt ja jetzt auch eben Anbieter, die das machen und dann macht man den Test mit dem Auto. Und dann sieht man, okay, der State of Health ist irgendwie bei 90 Prozent oder so und dann ist das immer noch eine sehr gute Leistung.

SPEAKER_00

Ja, auf jeden Fall. Das ist, meistens leiden wir die Autos ja eh auch nicht voll. Also die klar, dann ist man auch wieder nochmal ein Stück niedriger, aber wie du vorhin gesagt hast, wir haben am Tag, was sind es, 30, 40 Kilometer, die wir fahren müssen. Und ob das Auto jetzt noch 400 oder nur noch 350 Kilometer weit kommt, naja, so dramatisch ist das nicht.

SPEAKER_02

Ja, es ist halt auch die Fahrweise, ne? Wie fahre ich denn eigentlich? Und wenn ich halt irgendwie mit 160 auf der Autobahn fahren will, dann komme ich ja eh auch nicht so weit. Mein Fahrverhalten hat sich ja auch total verändert, seitdem ich ein Elektroauto fahre. Also ich bin ja, ich fahre viel gelassener inzwischen. Weil das ist ja fast eine Challenge und da bettle ich mich mit meinem Mann auch immer. Wer fährt am effizientesten von uns? Wer schafft den niedrigsten LKW-Verbrauch und dann was für Tricks können wir anwenden? Und dann fachsimpel wir schon. Wer fährt rekuperierend und wer segelt lieber? Wer klemmt sich hinter den Lkw, lieber in den Windschatten? Und welches ist eigentlich so die ideale Reisegeschwindigkeit? Und das ist immer eine sehr spannende Sache. Auf jeden Fall sind wir sehr viel langsamer unterwegs. Wir haben mehr Ladepausen, die allerdings immer schneller sind und man kommt schon gar nicht mehr dazu, eigentlich seine Runde an der Tankstelle oder so mit Kaffee holen und einmal ums Eck gehen irgendwie zu schaffen und dann ist der Wagen schon wieder bei 80 Prozent und man kann weiterfahren. Also von daher, wir fahren jetzt auch dieses Jahr wieder mit dem Elektroauto nach Mallorca von Deutschland aus, weil wir sagen, es funktioniert ja einfach inzwischen. Wir können es machen und wir haben Zeit, wir planen einfach ein bisschen mehr Zeit ein und dann funktioniert das wunderbar.

SPEAKER_00

Ich weiß gerade in Spanien sind einige Ladeanbieter dran, zu sagen, wir machen die Ladestationen nicht zwingend einfach an den neuralgesten Stationen, an den neuralgischen Stellen, wo man am einfachsten und schnellsten hinkommt, sondern wir bauen sie dahin, wo es besonders schön ist. Also das kann ich total nachvollziehen. Es lohnt sich, da dann auch zu schauen, wo stehen die Ladestationen und dann den Ladestopp auch noch zu einem Erlebnis zu machen, also das Sizing noch ein bisschen mit einzubinden. Das sind jetzt nicht wirklich Sizingen im Sinne von Sehenswürdigkeiten, die da stehen, sondern es sind einfach schöne Orte, wo man einen tollen Ausblick hat, wo ein schöner Wald nebendran ist oder wo man einen tollen Sonnenuntergang vielleicht auch sehen kann.

SPEAKER_02

Ja, toll. Ja, also weil das Reisen mit dem Elektroauto, das ist halt ganzheitlich. Also das ist entspanntes Fahren und entspanntes Reisen. Man hat viel bessere Laune. Was war ich früher immer miesmutig, wenn ich da irgendwie im Auto im Stau gestanden habe oder so? Jetzt freue ich mich im Stau. Ich muss nicht darüber überlegen, ob ich den Motor ausmachen muss oder nicht oder ob der Sprit noch reicht, weil wenn er steht, dann verbraucht er ja auch nichts. Und ich habe keine Angst in der Vollstörung. Auch im Winter, wenn ich da die Heizung noch anhaben kann. Also es ist einfach ein tolles Reisen auch tatsächlich mit dem Elektroauto. Und inzwischen gibt es ja auch viele Autos, die super Möglichkeiten haben, Matratzen einzulegen oder sie so umzubauen, ob das jetzt Tesla ist oder Hyundai oder die haben, dann hat man praktisch auch sein Campingmobil direkt mit dabei. Das ist super. Und dann haben die ja halt ihren Campingmodus, den stellt man ein und alles läuft.

SPEAKER_00

Die sind klimatisiert, frische Lust.

SPEAKER_02

Ja, genau.

SPEAKER_00

Das war übrigens so ein, ich habe jetzt gerade, ja, jetzt, wo wir gerade die Aufnahme machen, ist Ende Juni. Ich weiß eigentlich gar nicht genau, wann die Aufnahme erscheint. Aber wir haben momentane locker Temperaturen raus mit 40 Grad und so weiter. Es ist richtig heiß. Da ist natürlich das Tolle, ich stelle mein Auto ab und lasse einfach die Klimaanlage an. Oder wenn ich länger stehe, schaue ich, dass ich es jetzt rechtzeitig wieder einschalte. Über 40 Grad wird es ähnlich in dem Auto, weil dann kommt die Kühlung dazu. Also dass es nicht zu heiß wird. Und das sind schon so Sachen, habe ich gerade vor kurzem eingetroffen. Also dann alle Türen und Fenster offen. Da gucke ich nur so, ah ja, das heißt dann Verbrenner. Da muss man noch. Da guckt er mich schräg an. Ja, klar, da kannst du einfach laufen lassen. Ja, aber du verlierst ja Reichweite damit. Ich habe das einmal bei einem Hundeanlass, also wir haben zwei Labrador, die dann auch immer schön hinten drin mitfahren. Und dann genießt mir sehr den Hundemodus. Also gerade wenn man mit den Hunden unterwegs ist, dann müssen die doch immer mal wieder im Auto auch warten. Und dann haben wir dort einfach den ganzen Tag den Hundemodus angehabt. Und dann kamen am Abend auch Leute und haben gesagt, hey, wie viel Reichweite hast du denn jetzt verloren, oder inwiefern den ganzen Tag die Klimaanlage? Was waren das? 30 Kilometer. Das heißt nicht, wenn ein bisschen auf das Thema zurückkommen. Es macht total spannende over all the themes to plaudern. Aber jetzt bitte auch von Fine Electrified Wimmer. Da interessiert mich schon auch mit was für Vorurteile seid ihr, werdet ihr als konfrontiert? Also was sind so typische Fragen, wo du denkst, Mensch, wer hat hier irgendwann mal dieses Gerücht in die Welt gesetzt? Es interessiert mich so vor allem, kommen wir auf dieselben wie die, wo ich jetzt regelmäßig konfrontiert bin oder sind das jetzt speziell, weil ihr doch mehr auch mit Frauen zu tun habt? Andere?

SPEAKER_02

Also sagen wir mal so, ich glaube, wir stoßen auf die gleichen Mythen immer wieder. Also es sind immer wieder die gleichen Argumente, die allerdings vielleicht von der einen Gesellschaft mehr einfach weitergetragen wird, ohne darüber nachzudenken und andere Menschen reflektieren einfach besser. Aber ich würde das eigentlich geschlechter unspezifisch bezeichnen. Also es sind halt immer wieder die Mythen, über die man immer wieder stolpert, dass die Reichweiten nicht ausreichen für die Autos, dass die Ladeinfrastruktur noch nicht bereit sei und nicht gut genug ausgebaut ist. Also wenn ich sehe, wie viele Ladepunkte haben wir jetzt in Deutschland über 400.000 oder so. Und wenn ich dagegen sehe, wie viele Tankstellen wir haben, dann ist das nur ein Bruchteil davon. Also ich finde überall meine Ladesäule. Ich bin noch nie irgendwo stecken geblieben und habe irgendwie nichts gefunden. Und dann versuche ich das ja halt anhand einfach von Beispielen zu widerlegen und zu erklären, das Problem habe ich nicht. Und sag mir mal bitte konkret, wo du dieses Problem denn erlebt hast. Weil es ist meistens wirklich auf Hörensagen. Weil die Leute es selber gar nicht erfahren haben, sondern nur irgendwie da über Zigkanäle von irgendjemand anderem gehört haben.

SPEAKER_00

Dieser eine Kolleg, der nach zwei Jahren eine komplett neue Batterie für 35.000 kaufen musste.

SPEAKER_02

Ja.

SPEAKER_00

Die aber noch nie jemand getroffen hat, weil der hat scheinbar auch nicht gewusst, dass es eine Garantie gibt auf der Batterie.

SPEAKER_02

Ja. Genau. Also es ist, und überhaupt, Batterien sind ja auch was ganz, ganz Schlimmes und die brennen immer. Und wir haben auch noch nie davon gehört, dass eigentlich, wenn es irgendwelche Probleme mit Bränden gab, ist meistens eigentlich eher an der Wallbox im Carport lag, die fachmännisch irgendwie installiert war. Und dass auch bei dem Auto die Batterie nicht unbedingt das ist, was brennt, sondern dass es andere Dinge sind oder seltene Erden, die verbaut werden, Rohstoffe. Die Leute wissen gar nicht, dass es auch seltene Erden beim Verbrenner gibt. Das wird da auch verbaut. Also man stürzt sich dann immer so auf diese Schlagzeilen, die halt irgendwo mal, und meistens ist das auch zehn Jahre her, irgendwo veröffentlicht worden sind und dann meinen sie, es hätte sich nichts verändert, aber es hat sich ja was verändert. Und das ist halt auch unser Ansin, dass wir halt auch uns als Verein halt dann an so in Mobilitätstagen dann beteiligen, dort einen Stand aufbauen, dort mit unseren Autos sind. Wir waren jetzt in Büdingen, wir waren im Harz, wir waren im Freigericht, wir werden beim E-4 Festival sein, wir sind beim E-Kennborn mitgefahren. Also es ist, wir machen halt viele Veranstaltungen mit, präsentieren uns dort, sind dort präsent, sind ansprechbar und versuchen halt, wenn Fragen aufkommen, die halt mit den Leuten zu besprechen und einfach zu reden. Also ich weiß auch noch zum Beispiel vor zwei Jahren, dass da war gerade der Tanker, der gebrannt hatte und alle sagten, ja, das war ja auf jeden Fall ein Elektroauto, was da diesen Schlimmbrand gemacht hat. Auf jeden Fall. Das wurde überhaupt nicht wahrgenommen, dass diese Elektroautos auf einem ganz anderen Deck gestanden haben, in einer ganz anderen Ecke und überhaupt nichts damit zu tun hatten. Aber nein, es mussten ja eigentlich diese bösen Elektroautos gewesen sein. Einfach weil die sind ja gefährlich. Und da muss man manchmal viel diskutieren. Aber es macht auch Spaß. Also wir fragen halt, was ist denn deine eigene Erfahrung? Hast du es denn schon mal ausprobiert? Und man merkt halt, so langsam, wenn die Leute so ans Denken kommen und dann vielleicht auch mal ausprobieren und sich reinsetzen und vielleicht dann eben auch selber mal fahren, dann kommen sie meistens mit einem Lächeln nachher wieder raus und steigen aus dem Auto aus und sagen, nee, das ist eigentlich total schön, das hat echt Spaß gemacht. Und Fahrspaß ist eben ja eigentlich das schlagende Argument, finde ich, bei der Elektromobilität. Es macht so viel Spaß, elektrisch zu fahren.

SPEAKER_00

Ich stelle so fest, wenn ich so im direkteren Umfeld, also ich mache jetzt nicht wirklich Beratung, aber kommen natürlich auch immer wieder in Kontakt mit Bekannten und wenn man irgendwo hinfährt mit dem Auto, dass dann vor allem dieses Batterie ist gefährlich, brennt immer sofort und so dass vor allem von Männern kommt. Habe ich so das Gefühl, also nicht falsch zu verstehen, nicht, dass die Frauen da unsensibel sind, aber die haben viel eher so das, ach komm, blöder Mythos, woher soll das kommen? Dass da eigentlich sogar vernünftiger angegangen wird.

SPEAKER_02

Ja, ich glaube, vielleicht haben Männer auch manchmal so dieses sehr festgefahrene Meinungen und revidieren das nicht gerne. Oder gestehen sich dann auch nicht ein. Ja, vielleicht muss ich doch mal umdenken. Sondern die haben einmal ihre Meinung gefasst und dann bleiben sie dabei. Sehr schwer, finde ich manchmal, einen Mann umzustimmen und zu überzeugen, dass vielleicht doch etwas anderes auch eine Wahrheit sein könnte. Aber das ist halt so ein, das hat nichts mit Elektromobilität zu tun. Das ist halt, glaube ich, ein generelles gesellschaftliches Problem.

SPEAKER_00

Absolut. Ja, bin ich wohl bei dir. Oder nehme ich mich an der eigenen Nase. Also das aber es wird ja nur besser, wenn man es sich erkennt darin und dann auch aktiv was dagegen tut. Aktiv was dagegen tun. Ich wollte schon lange mal aktiv was dagegen tun, dass ich beim E-Canonball noch nie dabei war. Du hast jetzt vorhin gerade angesprochen, ihr seid dabei gewesen. Ja, bei mir, das hat einfach nie gepasst und dann müsste ich irgendwie Family und Hunde und alles. Wie war das? Erzähl mal ein bisschen.

SPEAKER_02

Ach, das ist einfach total schön. Es ist familiär, man trifft sich auch immer wieder gerne. Alle Teilnehmer, die mal dabei gewesen sind, bleiben auch erhalten in WhatsApp-Gruppen der E-Can Ball All Stars und wir tauschen uns tagtäglich immer wieder aus und berichten, was wir erlebt haben und sind inzwischen eine richtig große Community. Und das ist dann auch so wie Klassentreffen, immer wieder, wenn der E-Cannonball dann jedes Jahr stattfindet, dann trifft man sich und dann ist man dabei. Ja, und das ist eine ganz tolle Gelegenheit, Elektromobilität, die Vielfalt der Elektromobilität zu zeigen. Also dieses Jahr war der E-Cannerball in Berlin, der findet jedes Jahr an einer anderen Stelle statt. Dieses Jahr war das in Verbindung mit der Formula E in Berlin. Auf dem Tempelhofer Feld hatten wir unseren Park Vermee und eine Strecke im Berlin und Umland von Berlin. Und es geht dabei immer um eine Art Schnitzeljagd und eine Challenge, dass wir zeigen, wie effizient eigentlich Autos fahren können, dass sie halt problemlos Strecken von 400 Kilometern auch bewältigen können. Und es gibt halt immer schöne und spannende Aufgaben, die da gestellt werden. Es ist immer eine große Überraschung, was man da immer machen muss und ob man mit verbundenen Augen irgendwelche Wegstrecken hinterlegen muss, ein besonderes Selfie irgendwo an einer Stelle machen muss. Es geht aber eben nicht um Geschwindigkeit, nicht um Leistung, sondern auch so ein bisschen um Spaß haben, ein bisschen Geschicklichkeit, ein bisschen Wissen, Wissensquiz ist dann vielleicht dabei. Und so werden dann in den verschiedenen Fahrzeugkategorien, das geht dann nach Akkugröße, oder eben auch die Kategorie LKWs gibt es dabei, es sind dann auch Elektromotorräder, die da mitgefahren sind, oder eben auch die Heroes, die umgebauten Oldtimer oder Selbstbauten mit Solarflächen drauf. Also wirklich ganz spannende Fahrzeugkonzepte. Nicolino war jetzt dieses Jahr auch mit dabei. Das ist wirklich ganz toll und spannend zu sehen, was da alles inzwischen auf der Straße ist. Macht richtig Spaß. Also kann ich nur jedem empfehlen, da mal mitzumachen.

SPEAKER_00

Also Berlin wäre jetzt von mir aus so ein bisschen weit weg gewesen, aber ich habe Hoffnung, dass es auch ein bisschen näher wieder kommt. Es wären so ein paar Ladestops dazwischen.

SPEAKER_02

Ja, aber es ist immer eine Überraschung, mal sehen, was es ist. Nächstes Jahr ist, wird es halt der 10. E-Cannonball. Das ist dann ein Jubiläum. Da werden sich die Organisatoren bestimmt wieder was ganz Tolles ausdenken dafür. Und wir haben wirklich Leute, Stammmitfahrende, die wirklich auch immer aus der Schreibt kommen oder die auch Bayern auch immer ankommen. Also wie gesagt, mit den Autos von heutzutage ist es ja eigentlich auch kein Problem mehr, einmal durch die Republik durchzufahren. Das geht. Das machen die dann auch mit Freude.

SPEAKER_00

Weißt du schon, wo nächstes Jahr stattfindet?

SPEAKER_02

Nein, das wissen wir alle noch nicht.

SPEAKER_00

Nein.

SPEAKER_02

Das ist mal eine Überraschung.

SPEAKER_00

Ich wollte auch schon nochmal den Uwe im Podcast haben, aber es hat irgendwie noch nie geklappt. Also wenn du da mal ein Connection hast zu ihm, dann sag ihm mal einen Gruß von mir und dass er sich mal melden auf meine Anfragen.

unknown

Gut.

SPEAKER_02

Nein, aber was halt, glaube ich, schon bekannt gegeben worden ist, ist, dass es im August 2027 stattfindet. Genau. Und auch wie das Bewerbungsfenster ist, das ist ja auch immer wieder neu, was Sie sich überlegen. Also man muss einfach immer gucken auf der Internetseite vom ECANBOR oder auf den Social Media Kanälen. Da wird immer alles bekannt gegeben, wenn es was bekannt zu geben ist. Und auf jeden Fall empfehlenswert. Und wenn man keinen Startplatz ergattert, vor allem von den begehrten Startplätzen, ist es als Besucher auch immer ein Erlebnis. Also das ist immer eine schöne Sache. Und ich durfte halt auch in den letzten Jahren durfte ich auch im Helfer-Team mit dabei sein. Ich stehe dann meistens am Merchandise-Stand und würde mich freuen, wenn ein paar Leute vorbeikommen und dann verkaufe ich euch ein paar T-Shirts.

SPEAKER_00

Jetzt bin ich ganz viel gespalten, ob ich da tatsächlich noch Werbung machen soll und die Chancen minimieren auf dem Startplatz. Aber ja, wäre auf jeden Fall schön, dich da auch mal live zu sehen. Wo sind denn sonst so Möglichkeiten, euch live zu erleben, die nächste Zeit?

SPEAKER_02

Ja, also auf jeden Fall jetzt als nächstes großes Highlight, finde ich, ist das eFord Festival am Hockenheimring. Ich glaube, so 16., 17. Oktober. Das ist auch immer in Verbindung mit dem 24-Stunden-Rennen organisiert von der ADAC, diese E-Competition, wo wir auch manchmal als Team mitfahren tatsächlich. Und wir haben auch eben einen Stand dort, sind dort präsent mit unseren Autos und ja, und dort kann man uns antreffen und sehen. Und wie gesagt, wir hatten gerade ein paar richtig spannende Events, wo wir waren in Büdingen, Freigericht, im Harz. Ja, und dann haben wir halt unsere Fahrten. Also wir sind ja auf Social Media viel zu finden. Wir haben auch eine offene WhatsApp-Gruppe oder eine offene Facebook-Gruppe, wo jeder mitmachen kann, auch diejenigen trauen, die jetzt nicht Mitglieder sind. Und da können wir uns austauschen und dort werden dann auch unsere aktuellen Fahrten zum Beispiel. Die kündigen wir da an. Und ein ganz besonderes Highlight, auch in diesem Jahr wieder, wird unsere Berta Benz-Tour sein. Also das ist eine Tour, die wir halt unten von Mannheim ausmachen und über Ladenburg und besuchen dann die Stationen der Bertha Benz, weil Berta Benz ist ja eine der Pionieren der Elektromobilität, also der Mobilität, weil ihr Mann Karl, der hatte eigentlich gar nicht so viel zu sagen, sondern sie war so die Macherin dahinter, sie hatte auch das Geld, um das Ganze zu finanzieren tatsächlich. Und die hat sich ja aufgemacht einfach mal mit ihren Söhnen und hat sich auf den Bock geschwungen und ist mit dem Auto losgefahren und hat bewiesen, dass man auch als Frau sehr gut Auto fahren kann. Und selbst auch, wenn es brenzlig wird und die Benzinleitung zu ist oder so, dann nimmt sie eine Gutnadel und macht die wieder frei und geht in der Apotheke und ihren Sprit kaufen. Und die hat halt den Reichweitenrekord schlechthin damals hingelegt und gezeigt, dass Mobilität durchaus für Frauen machbar ist.

SPEAKER_00

Das Thema Benzin zuvor sollte zumindest bei euch kein Problem sein.

SPEAKER_02

Da haben wir kein Problem mehr, dafür haben wir jetzt den Steckertrick für das Ladekabel.

SPEAKER_00

Silvia, sag doch mal auch noch, wenn jetzt da Frauen dabei sind, die sagen, hey, das ist eine coole Sache, da möchte ich gerne mich engagieren. Ich meine, das eine ist einfach dabei sein, aber das andere wäre, ja auch, gibt es da Support von euch? Wie unterstützt ihr da die Mitglieder? Ich denke, das Ziel ist ja auch, mehr Frauen zu erreichen und zu sagen, schaut, elektrisch ist gar nicht das Problem. Im Gegenteil, es ist sogar viel angenehmer wie der Verbrenner.

SPEAKER_02

Ja, also wir treten halt immer wieder in Kontakt mit irgendwelchen Frauen, die irgendwelche Fragen haben. Und dann sagen wir, guck doch in unsere WhatsApp-Gruppe. Komm doch einfach rein und dann kannst du da die Frage stellen, als wenn du sie jetzt nur mir stellst, weil wir haben so ein Schwarmwissen in unserer Community. Wenn du jetzt ein Problem hast mit einer bestimmten Automarke und hast halt irgendwie eine Frage zu der Batterie oder zu den Ladevorgängen irgendwie, dass es da irgendwie hakt oder so, dann stellst du da eine Frage und du hast innerhalb von 20 Minuten bestimmt zehn Antworten aus der ganzen Republik verteilt und von allen möglichen. Und das ist halt eine tolle, lebendige Community, die da hilft und die da unterstützt. Und das ist dann meistens auch so der Einstieg für Frauen, dass sie halt einen Anlaufpunkt haben für ihre Fragen und um sich halt einfach auszutauschen. Und dann merkt man eigentlich so ganz schnell, ach, das ist eigentlich eine ganz nette Truppe da. Wir sind alle ganz nett, sie reden nett miteinander, tauschen uns aus und ja, und dann haben wir halt unsere Vereinstreffen, ob das ein Stammtistreffen ist oder eben unsere regionalen Touren, die wir organisieren, Schleswig-Holstein-Tour oder im Sauerland oder eben auch die Berta-Benz-Tour. Und das sind halt auch so Sachen, die dann für die Mitglieder natürlich als erstes sozusagen angeboten werden. Da können die mitmachen und da ist der Zulauf auch immer sehr gut. Ja, und dann haben wir natürlich auch unsere Events, dass wir dann eben beim Messen oder bei so Veranstaltungen unsere Infostände machen. Und das ist halt auch eigentlich ein Riesenspaß, wenn wir uns dann immer dann treffen und dann zusammen diese Events dann da gestalten. Dann ist auch immer ein schönes Abendessen dabei und wir hocken dann immer zusammen und es ist immer eine nette Sache, auf jeden Fall.

SPEAKER_00

Habt ihr da schon Ableger Österreich-Schweiz?

SPEAKER_02

Nein, aktuell noch nicht, aber es wäre zu überlegen. Also wenn sich da welche finden, sehr gerne. Also das ist so ein bisschen.

SPEAKER_00

Ich habe so ein bisschen Reichweite in die Schweiz und auch ein bisschen auf Österreich. Ich muss zu meiner Schande gestehen, also zu meiner Schande, ich kann es ja nicht beeinflussen, groß, Statistik sind zumindest 90 Prozent Männer, die hier zuhören. Das würde ich natürlich auch gerne ein bisschen ändern. Also ich versuche ja alles, da noch mehr Frauen dahinter zu kriegen. Aber für die Männer, die jetzt dabei sind und in Österreich und in der Schweiz denken, meine Frau, die wäre da auch noch voll da geeignet und die hätte da sicher Spaß dran, dann geht das weiter und sie soll dann bitte auch mal reinhören, dass nicht nur Mitglied werden bei euch, sondern auch bei mir im Podcast reinhören.

SPEAKER_02

Ja, genau. Es ist nicht nur, die Elektromobilität geht alle an und ist nicht nur an die Hälfte der Gesellschaft gerichtet, sondern die Frauen, die entscheiden oft ja auch mit, welches Auto angeschafft wird. Also der Mann macht vor sich. Ja, also weil ein guter Leitspruch ist ja auch immer für die Männer, ist die Frau glücklich, ist sie eher glücklich. Und da muss man dann auch schon mal. Ja, genau. Und man muss da auch schon mal darauf achten. Und deshalb, die Frauen haben meistens mehr zu sagen, als die Männer zugeben wollen. Und von daher sollte man die auch eben einbinden in solche Entscheidungsprozesse natürlich. Klar. Also wir sind jetzt natürlich als.

SPEAKER_00

Ja, sorry.

SPEAKER_02

Wir sind ja dann der Electric Fight Women natürlich ein deutscher Verein mit Sitz in Deutschland und eingetragen mit deutschem Vereinsrecht. Aber wir sind natürlich offen für auch alle anderen und wer Lust hat, dabei zu sein, soll vorbeikommen. Gerne.

SPEAKER_00

Ich habe damals genau das andersrum gemacht. Ich musste immer unseren Diesel noch tanken gehen. Und meine Frau hat noch den Diesel gefahren und ich schon den Elektro. Und dann hat es mir irgendwann gereicht und dann gab es einfach ein zweites Elektro. Und ich habe gar nicht groß nachgefragt. Das hat es mir zuerst übel genommen, mittlerweile wollte ich ihn auch nicht mehr hergeben. Also sie ist nicht unglücklich darüber.

SPEAKER_02

Ja, ist doch schön. Ja, also es ist manchmal verstecken sich die Frauen auch hinter den starken Männern, weil die einfach manchmal schneller sind im Reden oder so. Ich weiß auch nicht. Wir sehen das auch zum Beispiel, ich habe eine ganz lustige Erfahrung auch gemacht mit unserem Actionboard. Wir sind, wenn wir bei Veranstaltungen sind, haben wir unser Actionboard dabei. Das ist eine große Holztafel. Und dort sind Fragen platziert. Also wie alt bist du, was fährst du, was meinst du, woran scheitert die Elektromobilität, was ist gut an der Elektromobilität? Und dann können die Leute ihren Faden spannen und von Punkt zu Punkt sich hangeln und diese Fragen beantworten und dann kommt so ein ganz tolles buntes Fadennetz am Ende dann dabei raus, wenn alle das am Abend dann gemacht haben. Und ich sehe das total oft, dass dann halt so, ja, wir sind ja die Elektrophied Women, dann gehen die Frauen dann an dieses Board und wollen diesen Faden dann nehmen und nehmen die Wolle und machen diesen Weg. Und der Mann steht daneben und sagt, jetzt nimmst du aber das, jetzt nimmst du aber das. Mach mal das oder. Und dann sage ich auch immer, hier hast du deinen eigenen Faden, du darfst auch deinen eigenen Faden spinnen. Also weil es gibt ja manchmal auch unterschiedliche Erfahrungen, die man hat oder Bedenken oder Ängste oder so. Und da hat jeder seine eigene Meinung und da dürfen auch Frauen und Männer auch unterschiedliche Meinungen haben. Und meistens nehmen sie das dann auch ganz, dann kommen die Paare auch in die Diskussion. Das finde ich dann immer ganz herrlich zu sehen. Und dann werden auf einmal auch die Frauen zu Fachfrauen.

SPEAKER_00

Ich erlebe es relativ oft, also relativ oft ist es zu viel gesagt, aber ich habe es schon hier und da erlebt, dass die Männer natürlich auch gerne so ein bisschen es absichtlich kompliziert machen und damit auch vielleicht ein bisschen besonders machen. Und das macht auch vom Elektroauto nicht halt. Was dann natürlich auch schnell mal so eine ablehnende Haltung geben kann. Man sagt, das eine kenne ich, mit dem komme ich klar. Und jetzt kommt was anderes, wo mir noch potenziell schwierig gemacht wird oder schwierig geredet wird. Dann fällt es mir schwerer zu wechseln. Und ich glaube, das ist genauso eine Stelle, wo wir Männer da auch mal einfach sagen können, nee, du pass auf, das ist eine ganz, ganz einfache Sache. Und es macht uns nicht weniger interessant, wenn wir sagen, nee, Elektroauto, das ist jetzt gar nicht so Hightech und so fancy, so schwierig, das können nur Experten bedienen, sondern das ist eine ganz einfache Sache. Und es macht halt vor allem Spaß. Und ich glaube, sich darauf zu konzentrieren und zu sagen, es macht einfach Spaß zu fahren. Und das macht, glaube ich, weder vor Männern noch Frauen halt.

SPEAKER_02

Ja, genau. Also die Frauen, die fahren einfach gerne und die Männer überleben halt, wie der automatische Parkasistent sie am besten in die Parkkise reindringt.

SPEAKER_00

Ich glaube, da sind wir einfach ein bisschen mutiger und machen mit, aber das Herz rutscht einem doch in die Hose, wenn das Auto dann auf einmal davon alleine losfährt.

SPEAKER_02

Ja, autonomes Fahren an sich ist ja auch ein spannendes Thema, genau.

SPEAKER_00

Da, ja, wäre ein Thema für sich. Silvia, ich werde ganz viele Links von euch in die Shownotes packen. Ich kann aber nicht versprechen, dass da irgendwelche Männer sich auch mal noch anmelden oder in eine WhatsApp-Gruppe vorbeischauen.

SPEAKER_02

Jegliche Männer nehmen wir auch gerne als Fördermitglieder auf in unserem Verein, sind auch dafür dann herzlich willkommen. Wir schließen sie nicht aus.

SPEAKER_00

Sehr gut. Ich danke dir ganz herzlich, dass du dir Zeit genommen hast, heute mit mir darüber zu reden. Und auch meine, ich stelle so ein bisschen fest als Resümee, ganz viele von den Vorurteilen sind gar nicht so da, also nicht Vorurteile gegenüber Frauen, sondern Vorurteile, die Frauen gegenüber Elektromobilität haben, sind gar nicht so viel anders. I think we are relatively ähnel. Und when we anfangen, this can be normal to betrachten, dann sollte das einfach ganz gut funktionieren. And that, was ich allen immer sage, redet einfach drüber. Wenn ihr irgendwo Fragen sind, dann stellt euch nicht hin und tut irgendwie besonders, sondern geht hin, so wie das auch sagt. Hey, hast du eine Frage? Ich erkläre es dir gern. Ich zeige es dir gerne. Willst du mal reinsitzen? Probier's da mal aus. Klar, wenn ein Mann kommt und dann, hey, willst du mal in mein Auto sitzen? Kommt wahrscheinlich ein bisschen komischer. Aber deine Aufrufe an die Frauen, macht das, redet mit den anderen und zeigt auch mal, dass es eben viel einfacher ist und viel angenehmer ist, wie es oft noch dargestellt wird.

SPEAKER_02

Ja, also habt vor allen Dingen keine Angst eben. Lasst euch nicht irgendwie in eine Nische drücken oder so, dass ihr keine Ahnung hättet oder so. Wir haben alle das Recht zu fragen und wir sind alle nicht allwissend. Und wir reden gerne miteinander und tauschen uns aus und erzählen unsere Geschichten, die wir halt schon alle erlebt haben. Und das macht eben auch richtig Spaß. Es soll ja was Schönes sein.

SPEAKER_00

Und man muss nicht das Riesenexpertenwissen über die ganze Technik mitbringen, sondern die ganz einfachen Fragen. Ist es alltagstauglich? Funktioniert das? Kann ich meinen Hund mitnehmen? Kommen die Kinder da rein? Und so Sachen. Das sind so die ganz easy Fragen aus dem Alltag, die am meisten helfen.

SPEAKER_02

Ja, genau.

SPEAKER_00

Silvia, nochmal ganz herzlichen Dank, dass du da warst. Und ganz herzlichen Dank an euren Verein und euer Engagement. Ich finde das extrem wichtig und gut und sehr sinnvoll, dass ihr das macht. Und ich würde mich total freuen, euch mal irgendwo auch dann live zu treffen. I4 könnte sein. Bin ich auch schon eingeladen gewesen und habe es dann zeitlich, wieder nicht geschafft, jetzt gerade oftmals in unsere Herbstferien reinknallt. Und meine Family dann sagt, naja, sie wollen was anderes machen und nicht eine 24-Stunden-Rennen gehen. Aber ich bleibe dran und würde mich freuen, wenn wir uns da auch mal live sehen. Ganz herzlichen Dank für eure Arbeit auch, die ihr da macht. Gerne. Ja, dann alle, die uns jetzt zuhören, Frauen, Männer, Österreich, Schweiz, Deutschland, ganz egal, wo ihr herkommt, ihr dürft alle gerne fünf Sterne upgrad bei mir im Podcast. That würde mich unheimlich freuen. You dürft auch auf dermobilist.show getragen, dort im Forum stellt. I think there is not so much. This braucht before you have some community. And when you have for a next one or Silvia, then light.

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